Messi vs. Ronaldo vor dem Clásico: Beide in guter Form

Wie immer in den letzten Jahren steht der Clásico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid auch diesmal wieder im Zeichen des Superstar-Duells zwischen Lionel Messi und Cristiano Ronaldo, die beide aus der Masse der vielen Weltklassespieler in den Reihen beider Mannschaften nochmals hervorstechen.

Und mit Blick auf die vergangenen Wochen ist nicht unwahrscheinlich, dass Messi und Ronaldo dem anstehenden Clásico ihren Stempel aufdrücken werden, sind beide doch in sehr guter Verfassung.

Messi hat eine Muskelverletzung, die ihn Ende September und Anfang Oktober zu einer Pause zwang, auskuriert und präsentiert sich sehr treffsicher. In der Liga steht der 29-Jährige nach zehn Einsätzen bei neun Toren und drei Assists, während in der Champions League nach vier Begegnungen sensationelle neun Tore und zwei Vorlagen zu Buche stehen. Außerdem war Messi Mitte November mit einem Freistoßtor und zwei Vorlagen auch maßgeblich dafür verantwortlich, dass Argentinien nach dem herben 0:3 in Brasilien mit einem 3:0 über Kolumbien wieder in die Spur gefunden hat.

Für Ronaldo begann die Saison wegen seiner im EM-Finale erlittenen Knieverletzung mit etwas Verspätung. Auch der 31-jährige Portugiese steht bei zehn Einsätzen in der Primera División, in denen Ronaldo zehnmal traf und zwei Tore vorbereitete. Acht Tore in den letzten vier Begegnungen zeugen dabei von einer deutlich ansteigenden Formkurve des in der Champions League in fünf Spielen erst zweimal erfolgreichen Superstars, der im November beim 4:1-Sieg Portugals auch zweimal jubeln durfte.

Beide sind nahe an ihrer Bestform und scheinen auch diesmal wieder dazu in der Lage, mit einem Geniestreich den Clásico zu entscheiden. Wer letztlich das bessere Ende für sich haben wird, lässt sich indes kaum seriös prognostizieren, weil einiges auch von der Form der Teamkollegen abhängen wird. Nimmt man die letzten Wochen als Grundlage, scheint Ronaldo in dieser Hinsicht leicht im Vorteil zu sein.

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Messi führt Ranking der besten Torschützen des Jahres 2016 an

Beim hart umkämpften und wichtigen 1:2-Auswärtssieg des FC Barcelona über den FC Sevilla war erneut Lionel Messi mit einer überragenden zweiten Halbzeit der beste Mann auf dem Platz. An beiden Toren seines Teams war er direkt beteiligt. Kurz vor der Halbzeit erzielte er das 1:1 mit einem präzisen Flachschuss nach Pass von Neymar, in der 61. Minute assistierte er Luis Suárez.

Damit führt Messi, gemeinsam mit Luis Suárez, weiterhin die Torschützenliste der Primera División an. Beide Spieler haben in dieser Saison 2016/17 acht Ligatore erzielt.

51 Tore

Das Tor von Messi im Sánchez Pizjuán war zudem sein 51. Pflichtspieltor in diesem Jahr 2016. Damit führt der 29-jährige Argentinier das Ranking der besten Torschützen des Jahres souverän vor seinem Teamkollegen Suárez (47 Tore) und Cristiano Ronaldo (44 Tore) an.

Ranking: die Top-8 Torschützen des Jahres 2016 (Stand: 08.11.2016):

  1. Leo Messi: 51 Tore (44 mit dem FC Barcelona, 7 mit Argentinien)
  2. Luis Suárez: 47 Tore (44 mit dem FC Barcelona, 3 mit Uruguay)
  3. Cristiano Ronaldo: 44 Tore (33 mit Real Madrid, 11 mit Portugal)
  4. Gonzalo Higuaín: 35 Tore (29 mit Neapel und Juventus, 6 mit Argentinien)
  5. Antoine Griezmann: 35 Tore (27 mit Atlético Madrid, 8 mit Frankreich)
  6. Robert Lewandowski: 34 Tore (28 mit Bayern, 6 mit Polen)
  7. Zlatan Ibrahimovic: 33 Tore (33 mit PSG und mit Manchester United)
  8. ‚Kun‘ Agüero: 30 Tore (29 mit Manchester City, 1 mit Argentinien)

Siebter Hattrick von Messi in der Champions League

Lionel Messi hat auch in seinem zweiten Champions-League-Spiel in dieser noch jungen Saison 2016/17 einen Hattrick erzielt – der zweite in Folge.

Nach dem Dreierpack gegen Celtic Glasgow (7-0) am ersten Spieltag hatte la „La Pulga“ zunächst verletzungsbedingt das zweite Saisonspiel gegen Borussia Mönchengladbach verpasst bevor er gestern auf Manchester City und somit auf seinen ex-Trainer und Mentor Pep Guardiola traf. Am Ende hieß es 4-0 für Barça. Mit drei Toren und einer Vorlage (auf Neymar) war Messi an allen vier Toren direkt beteiligt.

Sechs Tore in zwei Spielen

Mit seinem zweiten Saison-Hattrick hat Messi seinen Vorsprung in der Torschützenliste der Champions League weiter ausgebaut. Mit einem Durchschnitt von 3 Toren pro Spiel führt er die Torschützenliste mit sechs Treffern an und das obwohl ihm ein Spiel weniger zur Verfügung stand als der Konkurrenz…

Siebter Champions-League-Hattrick

Gegen Manchester City war es der siebte Hattrick in der Champions League für den 29-jährigen Argentinier. So viele hat noch kein anderer Spieler vor ihm erzielt. Nur Cristiano Ronaldo kann mit fünf Dreierpacks gerade so mithalten. Andere historische Stürmer wie Luiz Adriano (Shakhtar), Mario Gómez (Bayern) oder Inzaghi (AC Milan) schafften in ihrer Karriere „nur“ drei Hattricks in der europäischen Königsklasse.

Nur Real Madrid hat mehr Hattricks in der Champions League erzielt

Und selbst auf Teamebene gibt es mit Real Madrid nur einen einzigen Klub der eine bessere Hattrick-Bilanz aufweist, als der fünfmalige Weltfußballer des Jahres. Neun mal haben Real-Spieler bisher einen CL-Hattrick erzielt. Oder um es anders auszudrücken: Messi hat ebenso viele Hattricks erzielt wie Bayern München und einen mehr als Manchester United (6).

Alle Spiele von Messi in der Champions League mit 3 oder mehr Toren:

19.10.2016: FC Barcelona 4-0 Manchester City (3 Tore)
13.09.2016: FC Barcelona 7-0 Celtic (3 Tore)
25.11.2014: APOEL Nikosia 0-4 FC Barcelona (3 Tore)
18.09.2013: FC Barcelona 4-0 AFC Ajax (3 Tore)
01.11.2011: Viktoria Plzeň 0-4 FC Barcelona (3 Tore)
07.03.2012: FC Barcelona 7-1 Bayer Leverkusen (5 Tore)
06.04.2010: FC Barcelona 4-1 Arsenal FC (4 Tore)

Die besten „Beinahe-Tore“ von Messi nach Sololäufen

Lionel Messi hat in seiner Karriere bereits über 650 Tore erzielt, viele davon nach spektakulären Sololäufen. Doch es gab auch einige Sololäufe, die kein so erfolgreiches Ende fanden, sprich, der Ball landete nicht im Tor…

Da die Szenen dennoch mehr als sehenswert sind, präsentieren wir euch nachfolgend die besten Beinahe-Tore in der Karriere von Leo Messi.

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Meiste Hattricks: Messi mit neuem Champions-League-Rekord

Lionel Messi ist mit einem Hattrick (dem 40. in seiner Karriere) beeindruckend in die neue Champions-League-Saison 2016/17 gestartet. Der Argentinier erzielte beim 7:0-Sieg des FC Barcelona über Celtic Glasgow seinen sechsten Dreierpack in der Champions League und überholte damit Cristiano Ronaldo (5) als Spieler mit den meisten Hattricks in der Champions League / Europapokal der Landesmeister.

Neben Cristiano Ronaldo hatten übrigens mit Alfredo Di Stéfano und Ferenc Puskas gleich drei Spieler von Real Madrid den Rekord für die meisten Hattricks in der Geschichte des Europapokals inne. Dieser Rekord ist nun nach Barcelona gegangen.

Darüber hinaus stellte Messi gestern zwei weitere persönliche Bestmarken auf:

  • Das erste Tor gegen Celtic erzielte der 29-jährige nach nur drei Spielminuten. Es war damit das schnellste Champions-League-Tor in der Karriere des fünfmaligen Weltfußballers.
  • Für sein zweites Tor benötigte er gerade mal 27 Minuten, somit war es der Doppelpack in der Champions League für den Messi am wenigsten Zeit benötigte.

Video: UCL-Hattrick von Messi vs Celtic (13.09.2016)

Die besten Portugal Fanartikel für alle Fans des EM-Siegers 2016

Die Europameisterschaft 2016 ist vorbei und Portugal hat es tatsächlich in einem spannenden Finale geschafft, Gastgeber Frankreich zu besiegen. Auch ohne Cristiano Ronaldo gelang den Portugiesen ein Treffer (durch Eder), der zum Titel gereicht hat. Für Fans der portugiesischen Nationalmannschaft stehen nun viele Fanartikel zur Auswahl, von denen wir dir die besten vorstellen möchten.

Fan Schal Portugal

Portugal-Schal Ein Klassiker der Fanartikel ist der Fanschal, mit dem Fußballbegeisterte ihre Verbundenheit zu einem Team ausdrücken können. Der Schal dient hierbei nicht nur als modisches Accessoire, sondern lässt sich im Stadion zu einfachen, aber beeindruckenden Choreografien verwenden. Der Nike Schal Portugal ist in den Nationalfarben Rot, Grün und Weiß der Portugiesen gehalten. Das schöne Muster hebt ihn von anderen Schals Portugals ab und die weiß-schwarzen Fransen an den Enden sind ein echter Hingucker. Der schicke Schal besteht aus Acryl und hatMaße von rund 17 x 140 cm.
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Taffstyle Sonnenbrille Portugal

Portugal-BrilleEin cooler und praktischer Fanartikel ist die Portugal Sonnenbrille von Taffstyle. Die Sonnenbrille ist zugegebenermaßen ein recht simples Modell. Die Form ist einfach, dürfte aber vielen Personen mit normaler Kopfform passen. Da das Glas immerhin UV400 Schutz gibt, kannst Du die Sonnenbrille auch tatsächlich tragen und Schutz erhalten. Auf Partys, Fanmeilen oder beim Grillen und gemeinsamen Fußballschauen lässt sich die Fanbrille gut tragen. Für einen Preis von unter 10 Euro kann man sich schon mal eine Brille leisten.

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Nike Portugal Trikot Kinder

Portugal-Trikot-KinderDieses Kindertrikot ist eine tolle Wahl für die Kleinsten und in den Größen von 116 bis 128 erhältlich. Das im klassischen Dunkel-Rot gehaltene Trikot ist ein gutes Basic als Portugalfan und sollte sich auch bei den Turnieren in den nächsten Jahren immer tragen lassen. Es ist aus Jersey gearbeitet und in der für Nike typischen Qualität gearbeitet. Das Oberteil kommt ohne Spielernamen aus. Somit ist der Preis einigermaßen erschwinglich und Eltern müssen nicht zu tief in die Tasche greifen, um einem Kind einen Wunsch zu erfüllen.

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Fussball EM 2016 Portugal Fanshirt Damen

Portugal-Tshirt-DamenFür weibliche Portugalfans darf ein hübsches und attraktiv geschnittenes T-Shirt natürlich nicht fehlen. Das EM 2016 Portugal Damen T-Shirt besticht mit einer tollen Optik. Das in Schwarz gehaltene Shirt besitzt das Wappen Portugals und die Nummer 7 auf der Brust. Drei Streifen in Grün und Rot gehen die Brust hinab und sorgen für einen optisch auffallenden Reiz. Alternativ stehen Dir Stücke in Weiß und Rot zur Auswahl. Ein sehr schickes T-Shirt für weibliche Portugalfans. Dank der vollständigen Verarbeitung aus Baumwolle trägt sich das Oberteil angenehm auf der Haut.

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Qualitätsfahne Flagge Portugal 90 x 150 cm

Portugal-FahneFahnen sind eine weitere Möglichkeit, wie Du während und außerhalb eines Fußballturniers zu Deiner Mannschaft stehen kannst. Eine Fahne lässt sich beispielsweise mit zur Fanmeile oder ins Stadion nehmen oder kann im Garten an einen Mast gehisst werden. Das Aufhängen der Fahne ist dank verstärktem Hissband problemlos möglich. Die Fahne zeigt die Flagge Portugals und hat keine riesigen, aber gut sichtbare Maße. Das verwendete Material ist widerstandsfähig gegenüber Wettereinflüssen und UV-Strahlung.

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Sonia Auto Fanpaket

Auto-Fanpaket-PortugalWenn Du Dein eigenes Fahrzeug mit Fanartikeln ausstatten möchtest, ist das Sonia Auto Fanpaket eine gute Wahl. Das Paket besteht aus zwei Fahnen, die rund 30 x 50 cm groß sind. Du kannst die Fahnen relativ einfach montieren, sodass sie bei der Fahrt gemütlich mit wehen. Zudem sind zwei Außenspiegelfahnen in dem Set enthalten. Diese lassen sich über die Außenspiegel ziehen, sodass die Spiegel in den Farben Portugals erscheinen. Die Spiegelfahnen sind für die Mercedes A-Klasse optimiert, können aber bestimmt auch an anderen Modellen genutzt werden. Du solltest mit diesen Fanartikeln nur im Stadtverkehr fahren.

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EM Tanktop Herren Portugal

Portugal-MuscleshirtWer ein Portugalshirt tragen und gleichzeitig seine Muskeln zeigen möchte, kann dies mit dem Portugal EM Tanktop für Herren. Das Oberteil ist in Schwarz oder Weiß erhältlich und trägt den Namen Portugals. In der Mitte des Shirts ist ein Sixpack in den Farben Portugals mitsamt dem Wappen zu sehen. Das EM Tanktop Herren ist zu 100 % aus Baumwolle gearbeitet und bietet einen hohen Tragekomfort. Ideal für den Sommer, Partys und Strandbesuche.

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Cristiano Ronaldo Europameister! Portugal besiegt Frankreich nach Verlängerung

Während Lionel Messi wenige Wochen zuvor mit der Niederlage im Endspiel der Copa America gegen Chile abermals beim Versuch gescheitert ist, mit der argentinischen Nationalmannschaft einen Titel zu erringen, hat Cristiano Ronaldo seine auf Vereinsebene höchst erfolgreiche Karriere am Sonntagabend auch im Trikot Portugals gekrönt.

https://www.youtube.com/watch?v=lzmko2OLI5I

Erstmals überhaupt darf sich Portugal Europameister nennen, nachdem im Finale gegen Gastgeber Frankreich ein 1:0-Sieg nach Verlängerung gelungen ist. In einem stets spannenden, allerdings nur in wenigen Phasen auch hochklassigen Endspiel der EM 2016 avancierte der eingewechselte Eder in der 109. Minute mit seinem Distanzschuss zum goldenen Tor zum Mann des Tages.

https://www.youtube.com/watch?v=LcrDpatWUnQ

Cristiano Ronaldo war zu diesem Zeitpunkt schon lange nicht mehr auf dem Platz, sondern gab an der Seitenlinie neben Trainer Fernando Santos Anweisungen. Grund dafür war die verletzungsbedingte Auswechslung des dreifachen Weltfußballers schon nach 25 Minuten. Nachdem er bereits in der achten Minute im Zweikampf von Dimitri Payet böse am Knie erwischt worden ist, versuchte Ronaldo zunächst noch einmal alles, ehe er dann sichtlich mitgenommen aufgab und Platz machte für den fitten Ricardo Quaresma.

Innenbandzerrung: Vier Wochen Pause

Immerhin gab es bei Ronaldo, der nach Schlusspfiff die Kapitänsbinde von Nani zurückerhielt und den EM-Pokal in Empfang nehmen durfte, schon wenige Stunden nach Schlusspfiff vorsichtige Entwarnung. Einer ersten Diagnose zufolge erlitt der 31-Jährige, keine schwerwiegende Verletzung, sondern nur eine Innenbandzerrung, die nur eine Pause von ca. vier Wochen zur Folge haben dürfte.

 

EM-Finale: Setzt sich Cristiano Ronaldo Europas Krone auf?

Nachdem er im Halbfinale gegen Wales (2:0) mit einem Tor und einer Vorlage zum zweiten Mal nach dem finalen Gruppenspiel gegen Ungarn (3:3) zum Mann des Tages avanciert ist, steht Cristiano Ronaldo vor seinem zweiten EM-Endspiel mit der portugiesischen Nationalelf.

Mit 19 Jahren verlor Ronaldo das Endspiel 2004 vor eigenem Publikum überraschend mit 0:1 gegen Griechenland und hofft nun zwölf Jahre danach, seine auf Vereinsebene titelreiche Karriere mit einem Triumph mit der Nationalmannschaft krönen zu können.

Allerdings hat es der Gegner mit Gastgeber Frankreich in sich. Anders als 2004 geht Portugal sicherlich nicht als Favorit ins Endspiel im Stade de France, könnte aber möglicherweise just von dieser Ausgangsposition profitieren. Dafür spricht, dass Fernando Santos in 13 Spielen als portugiesischer Nationaltrainer noch ungeschlagen ist und aller Voraussicht nach inklusive dem im Halbfinale gesperrten William Carvalho sowie dem angeschlagen ausgefallenen Pepe alle Mann an Bord sind. Ebenso, dass der weitaus größere Druck auf Frankreich lastet und alle Welt von der Equipe Tricolore den Titel erwartet.

Klar ist freilich auch, dass bei einer sicher nicht mit so großem Talent wie 2004 gesegneten portugiesischen Mannschaft alles passen muss, um Frankreich in dessen Wohnzimmer zu schlagen. Vor allem aber benötigt Ronaldo einen guten Tag, denn der dreifache Weltfußballer ist es, der auf höchstem Niveau den Unterschied ausmachen kann. Gleichzeitig muss sich die portugiesische Defensive gegen Antoine Griezmann und Co. auf weitaus mehr Arbeit als zuletzt gegen Wales sowie im Viertelfinale gegen Polen (5:3 n.E.) und im Achtelfinale gegen Kroatien (1:0 n.V.) einstellen.

EM 2016: Cristiano Ronaldo führt Portugal ins Finale

Zwölf Jahre nach der bitteren 0:1-Niederlage im Finale der Heim-EM 2004 gegen Griechenland steht Portugal wieder im Endspiel eines großen Turnieres – in erster Linie dank Cristiano Ronaldo, der 2004 mit 19 Jahren schon dabei war und nun als dreifacher Weltfußballer seiner Karriere mit einem Titel mit der Nationalmannschaft krönen könnte.

Am Mittwochabend avancierte Ronaldo beim 2:0-Sieg über Wales in Lyon zum Spieler des Tages und entschied damit auch das im Vorfeld heiß diskutierte Duell mit seinem Real-Madrid-Kollegen Gareth Bale für sich. Der 31-Jährige brachte Portugal nach ereignisarmer erster Halbzeit in der 50. Minute im Anschluss an eine kurz ausgeführte Ecke und eine Flanke von Raphael Guerreiro mit einem Kopfball aus dem Lehrbuch in Führung und bereitete drei Minuten später auch die Vorentscheidung vor. Eine scharfe Hereingabe Ronaldos drückte der in der Mitte lauernde Nani zum 2:0 in Minute 53 über die Linie.

Obwohl Wales in der Folge offensiv wechselte und deutlich mutiger wurde, geriet der portugiesische Sieg nicht mehr in Gefahr. Nach den drei Unentschieden in der Vorrunde, dem 1:0 nach Verlängerung gegen Kroatien im Achtelfinale und dem Erfolg nach Elfmeterschießen im Viertelfinale gegen Polen gewann Portugal erstmals bei dieser EURO ein Spiel nach 90 Minuten und hofft nun natürlich auf den ganz großen Wurf, der mit einem Ronaldo in der Form vom Mittwoch kein Traum bleiben muss, auch wenn der Finalgegner mit Deutschland oder Frankreich sicherlich stärker sein wird als es Wales war.

EM-Halbfinale gegen Wales: Trumpft Cristiano Ronaldo endlich auf?

Es ist durchaus eine bemerkenswerte, allerdings auch nicht sonderlich lobenswerte Leistung, ohne einen Sieg nach 90 Minuten ins Halbfinale einer Europameisterschaft einzuziehen. Doch Portugal hat sich mit drei Unentschieden in der Gruppenphase, einem 1:0 nach Verlängerung im Achtelfinale gegen Kroatien und einem Sieg nach Elfmeterschießen im Viertelfinale gegen Polen und die letzten Vier Europas vorgearbeitet. Dort wartet nun mit Wales ein auf dem Papier alles andere als unschlagbarer und zudem wegen der Sperren von Aaron Ramsey und Ben Davies auch noch ersatzgeschwächter Gegner.

Allerdings auch ein Gegner, der zuletzt hoch eingeschätzte Belgier verdient mit 3:1 bezwungen und sich im gesamt Turnier als hervorragend aufeinander abgestimmte Einheit präsentiert hat.

Für Portugal wird es sicher kein Spaziergang ins EM-Finale und einiges dürfte von der Tagesform Cristiano Ronaldos abhängen, der bei dieser EURO bisher nur beim 3:3 gegen Ungarn mit zwei Toren und einem Assist überzeugte. Ansonsten agierte Ronaldo in den ersten beiden Gruppenspielen gegen Island (1:1) und Österreich (0:0) bei 20 Torschüssen ohne Treffer glücklos und war in den K.o.-Spielen gegen Kroatien und Polen nur wenig zu sehen. Gegen Kroatien gelang Ronaldo zwar die Vorarbeit zum Siegtreffer von Ricardo Quaresma, doch ein Ronaldo in Top-Form hätte seine Chance selbst verwandelt und so den Abstauber Quaresmas gar nicht erst möglich gemacht.

Den von so manchem Experten gehegten Verdacht, dass Ronaldo nach seiner Muskelblessur am Ende der Saison nicht richtig fit ist, kann der dreifache Weltfußballer nun wohl nur mit einer starken Leistung gegen Wales entkräften.

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