68 Champions-League-Tore: Cristiano Ronaldo überholt Messi

Real Madrid hat gestern sein Auftaktspiel in der Champions League 2014/15 gegen den FC Basel mit 5:1 gewonnen. Cristiano Ronaldo war mit je einem Tor und einer Vorlage an zwei der fünf Tore direkt beteiligt. In der 31. Minute traf er nach einer Hereingabe von Gareth Bale zum 3:1, kurz vor Spielende, in der 79. Minute, assistierte er nach einer sehenswerten Kombination mit Karim Benzema dem Franzosen zum 5:1, der nun damit prahlen kann, das 1000. Tor der Königlichen in Europa erzielt zu haben.

Video: Ronaldo-Tor zum 3:1 (31')

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Cristiano Ronaldo erreichte mit seinem ersten Champions-League-Tor 2014/15 die Marke von 68 Toren in der höchsten europäischen Spielklasse bzw. 71 Toren, wenn man alle europäischen Wettbewerbe miteinbezieht.

Ronaldo zieht an Messi und Inzaghi vorbei

Damit überholte der 29-jährige zum einen Lionel Messi (67 UCL-Tore), zum anderen zog er am Italiener Filippo Inzaghi vorbei, welcher es in seiner Karriere auf insgesamt 70 Tore in Europa brachte.

Video: Ronaldo-Vorlage auf Benzema (5:1, 79')

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Holt Ronaldo noch in dieser Saison Raúl ein?

Beide Rankings werden derzeit noch angeführt durch den Ex-Real-Madrid-Spieler Raúl González. In der Champions League (Europapokal der Landesmeister) traf er insgesamt 71 Mal. Berücksichtigt man alle europäischen Wettbewerbe (UCL / UCL-Qualifiktaion, UEFA Cup / Europa League, europäischer Supercup) kommt der Spanier auf 76 Tore.

Es scheint also mehr als wahrscheinlich, dass sowohl Cristiano Ronaldo als auch Lionel Messi bereits in dieser Saison an Rául vorbeiziehen. Bereits in der vergangenen Saison stellte CR7 zwei neue Champions-League-Rekorde auf: den der meisten Tore in der UCL-Gruppenphase (9) und den der meisten Tore in einer Saison (17).

32 Tore in den letzten 25 Spielen

@2010MisterChip veröffentlichte auf Twitter noch zwei weitere beeindruckende Statistiken, die wir euch nicht vorenthalten möchten:

  • Cristiano Ronaldo (68) hat zum ersten Mal seit dem 06.04.2010 mehr Tore in der Champions League als Lionel Messi (67).
  • In den letzten 25 Champions-League-Spielen hat Ronaldo 32 Tore erzielt.

UCL = UEFA Champions League

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Messi steht kurz vor seinem 400. Tor

Lionel Messi fehlen noch genau zwei Tore, um die beeindruckende Marke von 400 Pflichtspieltoren zu erreichen. Bereits am kommenden Samstag gegen Bilbao (Camp Nou, 16:00 Uhr) könnte der Argentinier diese Marke erreichen. Hierfür bräuchte er einen Doppelpack, eine Disziplin, die dem 27-jährigen durchaus liegt, hat er doch beim FC Barcelona bisher 75 Mal doppelt getroffen. Sollte Messi die 400 Tore gegen Bilbao nicht erreichen, bekäme er die nächste Chance in der Champions League gegen APOEL Nikosia.

356 Tore für den FC Barcelona...

Seit seinem Pflichtspieldebüt im Oktober 2004 mit dem FC Barcelona bei einem Derby gegen Espanyol hat Messi 356 offizielle Tore im Trikot des katalanischen Klubs erzielt; diese verteilen sich auf Liga, Copa Del Rey, Champions League, Spanischer Supercup, UEFA Supercup und FIFA Klub-WM.

... und 42 für Argentinien

Zu diesen 356 Barça-Toren kommen noch 42 Treffer, die der viermalige Weltfußballer des Jahres im Trikot der argentinischen Nationalmannschaft (verteilt auf WM, Copa America, Qualifikationsspiele sowie Freundschaftsspiele) erzielt hat. Zusammen kommt er somit auf 398 offizielle Tore - und das mit 27 Jahren.

Besserer Schnitt als Ronaldo und co.

Zwar haben Spieler wie Thierry Henry (407), Ronaldo Nazario (414), Raúl González (423) oder selbst Cristiano Ronaldo (428) mehr Tore erzielt als Messi, doch haben sie auch weitaus mehr Spiele bestritten, wodurch heutzutage Messi den besten Toreschnitt aufweisen kann. So hat Ronaldo für seine 428 Tore fast 200 mehr benötigt als Messi für seine 398...

Auf den Spuren von Telmo Zarra

Neben dem Ziel, die 400 Tore zu erreichen, ist es nur eine Frage von Wochen, bis ein weiterer, wichtiger Rekord durch Messi gebrochen wird, nämlich der des Rekordtorschützen der spanischen Primera División. Diesen Rekord hält derzeit Telmo Zarra. Der Stürmer von Athletic Bilbao erzielte in seiner Karriere insgesamt 251 Ligatore. Messi kommt derzeit auf 245. "La Pulga" fehlen somit nur noch sechs Ligatore um den legendären Zarra zu erreichen.

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Ronaldo hat im Real-Trikot bereits gegen 47 unterschiedliche Teams getroffen

Am Montag traf Cristiano Ronaldo im Santiago Bernabéu gegen den FC Córdoba in der 90. Minute per Distanzschuss zum 2:0 für Real Madrid. Die Königlichen waren zuvor durch Karim Benzema in Führung gegangen.

178. Ligator im 166. Spiel

Für Ronaldo war es der dritte Treffer in dieser noch jungen Saison 2014/15. Bereits im UEFA Supercup hatte er einen Doppelpack erzielt. In der Liga war es das 178. Tor im 166. Spiel und sein 255. Tor, seit er für Real Madrid spielt.

Video: Ronaldo-Tor vs. Córdoba (25.08.2014)

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Außerdem war der FC Córdoba der 47. Gegner, der ein Tor des Portugiesen kassierte, seit dieser bei Real Madrid unter Vertrag steht. Dinamo Zagreb ist der einzige Gegner, gegen den Ronaldo im Real-Madrid-Trikot gespielt aber noch nicht getroffen hat.

Die Liste der 47 Klubs, die Ronaldo-Tore hinnehmen mussten, und von Marca veröffentlicht wurde, lautet: Ajax, Almería, Apoel, Athletic, Atlético, Auxerre, Barcelona, Bayern, Betis, Borussia Dortmund, Celta, Copenhagen, Córdoba, CSKA, Deportivo, Elche, Espanyol, Galatasaray, Getafe, Granada, Hércules, Juventus, Levante, Lyon, Málaga, Mallorca, Manchester City, Manchester United, Marseille, Mailand, Murcia, Osasuna, Ponferradina, Racing, Rayo, Real Sociedad, Schalke, Sevilla, Sporting, Tenerife, Tottenham, Valencia, Valladolid, Villarreal, Xerez, Zaragoza und Zürich.

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Doppelpack gegen Elche – Messi stellt neuen Liga-Rekord auf

Der FC Barcelona hat gestern sein erstes Ligaspiel 2014/15 gewonnen. Das Team von Luis Enrique besiegte den FC Elche mit 3:0 und führt damit vorläufig die Tabelle der Primera División an. Die Treffer der Katalanen erzielten Lionel Messi per Doppelpack (42'/46') und Munir El Haddadi (46).

Damit hat Messi nun bereits zum dritten Mal nach 2008/09 und 2010/11 das erste Ligator des FC Barcelona erzielt. Außer ihm hatten das bisher nur drei andere Spieler so oft geschafft: César, Evaristo und Hristo Stoichkov.

10 Ligatore an ersten Spieltagen

Außerdem belegt der 27-jährige argentinische Vizeweltmeister im Ranking der Spieler mit den meisten an ersten Spieltagen geschossenen Ligatoren Platz 5. Mit dem Doppelpack gegen Elche sind es mittlerweile zehn Treffer, die Messi zum Saisonauftakt erzielt hat. Die Liste führt mit 15 Toren Pahiño an, gefolgt von César (14) sowie Campanal und Iraragorri (je 11). Neben Messi haben auch Arieta, Panizo und Puskás zehn Mal an einem ersten Spieltag der Primera División getroffen. Nach Pahiño (1946 - 1951) ist Messi der zweite Spieler, der es geschafft hat, in fünf oder mehr Saisons in Folge am ersten Spieltag ein Tor zu erzielen.

Video: Doppelpack von Messi vs. Elche (24.08.2014)

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Neuer Liga-Rekord

Doch damit nicht genug: Der gestrige Doppelpack war der vierte in Folge von Messi am ersten Spieltag einer Saison: 2011/12, 2012/13, 2013/14 und 2014/15. Das hatte vor ihm kein anderer Spieler geschafft und bedeutet somit einen weiteren Messi-Rekord.

Zu guter Letzt folgt nun eine Statistik, die alle Barcelona-Fans durchaus positiv stimmen dürfte: In den beiden anderen Saisons, in denen Messi das erste Tor des FC Barcelona erzielte (2008/09 und 2010/11), gewann sein Team nämlich sowohl die Meisterschaft als auch die Champions League. ;-)

Statistiken: 2010MisterChip / Twitter

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“Ice Bucket Challenge”: Auch Messi und Ronaldo machen mit

Sowohl Cristiano Ronaldo als auch Lionel Messi haben, wie viele andere Sportler, Politiker und Prominente auch, an der "Ice Bucket Challenge" teilgenommen. Beiden Spielern wurden von Freunden ein Eimer Eiswasser über den Kopf gegossen, nachdem sie von anderen Teilnehmern nominiert worden waren. Auch sie nominierten wiederum drei Personen, die nun 24 Stunden haben, um sich ebenfalls mit Eiswasser übergießen zu lassen.

Kommt der Auserwählte der Aufforderung nicht innerhalb von 24 Stunden nach, muss er 100 Dollar an die ALS-Stiftung bezahlen. Die "Ice Bucket Challenge" ist somit mehr als nur ein Internetgag. Das Ziel ist es, Spenden für die Bekämpfung der Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) gesammelt werden. Der Stiftung zufolge wurden bereits knapp 23 Millionen Dollar gespendet, da viele die "Ice Bucket Challenge" annehmen und trotzdem spenden.

So auch die beiden Stars des Weltfußballs, Lionel Messi...

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... und Cristiano Ronaldo:

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Der neue Look von Messi

Messi hat heute auf Instagram ein Foto von sich gepostet, welches während seiner ersten Trainingseinheit mit dem FC Barcelona entstanden ist. Wie man unschwer erkennen kann, war er beim Frisör ;-)

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Video: Leo Messi – Back in Barcelona (Adidas)

Leo Messi ist wieder zurück in Barcelona und im Gepäck hat er die brandneuen Adidas adizero f50 Messi. Den dazugehörenden Werbespot solltet ihr euch nicht entgehen lassen. In ihm läuft Messi in den neuen Schuhen quer durch die katalanische Hauptstadt:

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Messi: “Einen Löwen interessiert es nicht, was Schafe über ihn denken”

Lionel Messi hat heute auf Instagram eine mysteriöse Nachricht gepostet. Es handelt es sich dabei einen Spruch aus der Serie Game of Thrones: "A lion doesn't concern himself with the opinions of a sheep". Übersetzt heißt es in etwa: "Einen Löwen interessiert es nicht, was Schafe über ihn denken".

Der Spruch erschien einen Tag nachdem das Gericht in Gava (Barcelona) einen Antrag der Staatsanwaltschaft auf Einstellung der Ermittlungen gegen den ehemaligen Weltfußballer abgelehnt hatte. Dem 27-jährigen wird vorgeworfen, zwischen 2007 und 2009 gemeinsam mit seinem Vater Steuern in Millionenhöhe hinterzogen zu haben.

Der Stürmer des FC Barcelona und der argentinischen Nationalmannschaft hatte in den letzten Tagen einige Bilder von seinem Urlaub veröffentlicht, den er derzeit zusammen mit seiner Freundin, Antonella Roccuzzo, und seinem Sohn Thiago verbringt. Gerade befindet sich der viermalige Weltfußballer Italien.

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Dolores Aveiro: “Ja ich habe versucht, Cristiano Ronaldo abzutreiben”

Dolores Aveiro, die Mutter von Cristiano Ronaldo, hat vor ein paar Tagen ihr Buch "Mutter Courage: das Leben, die Kraft und die Hoffnung einer Kämpferin" (geschrieben von Paulo Sousa) vorgestellt.

Auf 248 Seiten erzählt sie von der schwierigen finanziellen Situation der Familie und von der Alkoholsucht des im Jahr 2005 verstorbenen Vaters, José Dinis Aveiro, und sie verrät auch einige kleine aber brisante Details.

So erfahren wir zum Beispiel, dass Dolores versucht hat, ihr viertes Kind, Cristiano Ronaldo, abzutreiben. Sie hatte mit Elma, Hugo und Cátia Liliana bereits drei Kinder und ihre finanzielle Situation machte es für sie undenkbar, ein weiteres Kind großzuziehen. Da die Ärzte jedoch von einer Abtreibung abrieten bzw. dies damals noch verboten war, probierte sie es mit einem "Hausmittel".

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In einem umfangreichen und exklusiven Interview, das sie dem portugiesischen Magazin Notícias Magazine gab, äußerte sich die 59-jährige vierfache Mutter zu der Beinahe-Abtreibung: "Ja, Elma wurde gerade 12 und Hugo 10. Sie wollten keinen weiteren Bruder und es ist wahr, dass ich versucht habe während der Schwangerschaft abzutreiben. Doch, dies war zu der damaligen Zeit nicht erlaubt. Ich ging zum Arzt und erzählte ihm von den Problemen, die ich zu der Zeit hatte. Er riet mir davon ab, sagte, dass ich zu jung wäre und dass mir dieses Kind viel Freude bereiten würde. Ich ging ziemlich niedergeschlagen nach Hause und eine Nachbarin sagte mir, ich solle ein Schwarzbier kaufen, es aufkochen und dann davon trinken. Sie gab mir auch den Tipp viel zu laufen. Ich habe all dies gemacht, doch aus irgendeinem himmlischen Grund brachte ich trotzdem Cristiano Ronaldo zur Welt. Er wurde sehr gesund geboren, wog knapp 4 kg".

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WM-Finale verloren – Lionel Messi wartet weiter auf die Krönung

Keine zwei Minuten waren gespielt in der zweiten Halbzeit des WM-Finales zwischen Deutschland und Argentinien, als Lionel Messi rund 13 Meter vor dem Tor von Manuel Neuer auftauchte und aus spitzem Winkel knapp am langen Pfosten vorbei zielte. Wäre Messis Schuss im Tor gelandet, hätte das WM-Endspiel wohl einen anderen Verlauf genommen. So aber musste der vierfache Weltfußballer des Jahres zusehen, wie anstatt seiner der deutsche Kapitän Philipp Lahm den Weltpokal in den Nachthimmel von Rio de Janeiro recken durfte.

Die vor der Siegerehrung erfolgte Auszeichnung als bester Spieler des Turniers in Form des Goldenen Balles nahm Messi dann auch nahezu emotionslos und sichtlich gekennzeichnet von herber Enttäuschung in Empfang. Sicherlich auch im Wissen darum, dass nun nur noch die WM 2018 in Russland bleibt, um eine große Karriere zu krönen und auch in Sachen WM-Titel mit dem argentinischen Volkshelden Diego Maradona gleichzuziehen.

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Immerhin kann Messi mit seiner persönlichen Leistung diesmal deutlich zufriedener sein als vor vier Jahren, als ihm in Südafrika kein einziges Tor gelingen wollte. Diesmal traf der 27-Jährige in der Vorrunde viermal, blieb aber in den K.o.-Spielen ohne Treffer. Mit der Vorarbeit zu Angel di Marías goldenem 1:0 im Achtelfinale gegen die Schweiz und der Einleitung des 1:0-Siegtreffers von Gonzalo Higuaín im Viertelfinale setzte Messi aber auch in den entscheidenen Spielen wichtige Akzente. Lediglich im Halbfinale verstand es die Niederlande, den 27-jährigen nahezu komplett aus dem Spiel zu nehmen. Im Endspiel dagegen war Messi von Anfang an präsent und immer wieder an gefährlichen Aktionen beteiligt. Manuel Neuer m deutschen Tor zu überwinden und die Albiceleste auf die Siegerstraße zu bringen, gelang aber auch dem vielleicht besten Fußballer aller Zeiten nicht.

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