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Viererpack gegen Eibar: Messi jagt den Rekord von Gerd Müller

Mit seinem ersten Viererpack seit über vier Jahren (am 27. Januar 2013) hat Messi beim 6:1-Sieg über SD Eibar im Rahmen des 5. Spieltags der LaLiga 2017/18  einen großen Schritt in Richtung Rekord von Gerd Müller als der Spieler mit den meisten Toren in einer der fünf großen Ligen Europas gemacht.

Jimmy Greaves überholt

Gestern erzielte Messi seine Ligatore 355 bis 358 und überholte damit Jimmy Greaves, der als Spieler von Chelsea, Tottenahm und West Ham zwischen 1957 und 1971 insgesamt 357 Tore in der englischen Liga erzielte.

Messi belegt mit seinen 358 Ligatoren in der Primera División nun auf Platz zwei, vor ihm liegt nur noch Müller, der während seiner Zeit als Spieler des FC Bayern München (1964–1979) 365 Tore in 427 Bundesligaspielen erzielte.

1,8 Tore pro Spiel

Sollte Messi seinen Schnitt von aktuell 1,8 Ligatoren pro Spiel beibehalten, so würde er wohl noch in diesem Jahr 2017 zum Spieler mit den meisten Toren für einen Klub in einer der fünf Top-Ligen Europa (Spanien, Italien, England, Deutschland, Frankreich) werden.

Neun Tore in den ersten fünf Ligaspielen

In seinen bisher fünf Partien 2017/18 hat der 30-jährige Argentinier bisher neun Treffer erzielt. Damit hat Messi den besten Ligastart in seinen mittlerweile 14 Saisons hingelegt. Noch nie zuvor hatte der Barça-Star in den ersten fünf Spieltagen die Marke von neun Tore erreicht!

Überhaupt ist Messi erst der fünfte Spieler, der in den letzten 70 Jahren in der spanischen Primera División neun oder mehr Tore in den ersten fünf Spieltagen erzielt. Vor ihm schafften diese Marke César, Pahiño, Amancio und Cristiano Ronaldo. Der Portugiese ist übrigens der Spieler mit den meisten Toren (369), wenn man alle Top-Ligen berücksichtigt. Ronaldo, der heute Abend gegen Betis sein erstes Ligaspiel 2017/18 bestreiten wird, hat bisher 265 Tore für Real Madrid erzielt. Dazu kommen noch 84 Premier-League-Treffer aus seiner Zeit bei Manchester United.

591 Pflichtspiele für Barça

Messi hat in bisher 591 Pflichtspielen für den FC Barcelona 519 Tore erzielt, die Tore gestern gegen Eibar waren zudem Nummer 299, 300, 301 und 302 im Camp Nou. In der Saison 2017/18 kommt Messi auf insgesamt zwölf Tore (9x Liga, 2x Champions League, 1x Supercopa) in acht Pflichtspielen.

Puyol und Xaxi

Im Ranking der Spieler mit den meisten Einsätzen für den FC Barcelona liegen nur noch Carles Puyol (593 Pflichtspiele) und Xavi Hernández (767). Sollte Messi die beiden kommenden Spiele – gegen Girona in der Liga und Sporting CP in der Champions League – bestreiten, würde er am 1. Oktober gegen UD Las Palmas sein 594. Spiel bestreiten und damit Puyol überholt haben.

Ronaldo vs. Messi vor dem Clásico

Der Clásico zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona stand in der Vergangenheit nicht selten ganz im Zeichen des Duells der beiden Superstars Cristiano Ronaldo und Lionel Messi. Beim 1:1 im Hinspiel am 3. Dezember im Camp Nou waren der Portugiese und der Argentinier indes keine wirklich prägenden Figuren. Während für Barça Luis Suárez die Führung besorgte und Sergio Ramos für Real den späten Ausgleich markierte, gingen Messi und Ronaldo leer aus. Beide hatten zwar jeweils eine gute Torchance, blieben insgesamt für ihre Verhältnisse aber eher unauffällig.

Ronaldo 19 – 29 Messi

Nichtsdestotrotz wird allgemein erwartet, dass Ronaldo und Messi dem 234. Clásico am Sonntagabend im Estadio Santiago Bernabéu (Live Stream Infos) ihren Stempel aufdrücken könnten. Dabei ist die Trefferquote der beiden überragenden Fußballer des letzten Jahrzehnts in dieser Saison eher überschaubar, gemessen an den persönlichen Rekordwerten der letzten Jahre wohlgemerkt. Messis Ausbeute mit 29 Toren in 28 Einsätzen ist natürlich immer noch überragend, wird aber nicht annähernd reichen, um den Rekord von 50 Treffern aus der Saison 2011/12 zu knacken. Und für Ronaldo sind bei verletzungsbedingt nur 24 Einsätzen sogar lediglich 19 Treffer notiert und die 48 Tore aus der Saison 2014/15 damit ebenfalls in unerreichbarer Ferne.

Ronaldo: Fünf Tore gegen den FC Bayern

Messi, der in drei seiner letzten vier Liga-Spiele doppelt getroffen hat, bringt es zudem in der Champions League auf immerhin elf Treffer, ging allerdings nun im Viertelfinale gegen Juventus Turin (0:3 und 0:0) wie seine Kollegen komplett leer aus. Dagegen nutzte Ronaldo, der in der Liga dreimal in Folge nicht getroffen hat, die Königsklasse zum Aufbau von noch mehr Selbstvertrauen als ohnehin schon. Nachdem der 32-Jährige nur in den beiden ersten Gruppenspielen jeweils einmal erfolgreich war, beendete Ronaldo schon im Viertelfinal-Hinspiel beim FC Bayern München mit einem Doppelpack eine sechs Spiele währende Flaute in der Königsklasse und legte dann im Rückspiel beim 4:2-Erfolg nach Verlängerung sogar drei Treffer nach.

Die letzten Tage sprechen daher eher für Ronaldo, doch Messi spielt unter dem Strich die bessere und konstantere Saison, zumal der kleine Argentinier für seine Mannschaft längst nicht mehr nur als Torjäger, sondern auch als Spielmacher und Vorbereiter wichtig ist. Ronaldo hingegen ist weiterhin ein Abschlussspieler, der auf seine Chancen lauert, dann aber nicht viele Gelegenheiten braucht, um entscheidende Akzente zu setzen.

Offiziell: Lionel Messi von der FIFA für vier Spiele gesperrt

Vier Spiele Sperre für Messi

Quelle: youtube.com

Argentinien wird heute das wichtige WM-Qualifikationsspiel gegen Bolivien ohne seinen Superstar Lionel Messi bestreiten müssen. Die FIFA-Disziplinarkommission hat den 29-Jährigen wegen „beleidigender Äußerungen gegenüber einem Schiedsrichterassistenten“ für vier Spiele gesperrt. Der Vorfall hatte sich beim letzten Qualifikationsspiel am 23. März zwischen Argentinien und Chile ereignet.

Damit verpasst Messi die vier kommenden Qualifikationsspiele der „Albiceleste“, angefangen beim Spiel heute Abend gegen Bolivien in La Paz. Außerdem fehlt Messi am kommenden 31. August gegen Uruguay in Montevideo sowie bei den beiden Heimspielen gegen Venezuela (5. September 2017) und Peru (5. Oktober 2017). Zusätzlich muss Messi eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Schweizer Franken zahlen.

Bei ihrer Entscheidung stützte sich die FIFA-Disziplinarkommission auf ausgewertetes Videomaterial. Bereits nach dem Spiel war gegen Messi ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden heute nun fiel das Urteil: vier Spiele Strafe.

„Lionel Messi wird der Verletzung von Art. 57 des Disziplinarreglements (beleidigende Äußerungen gegenüber einem Schiedsrichterassistenten) für schuldig befunden“, heißt es in der offiziellen Mitteilung.

Messi hatte unmittelbar nach dem Spiel gegen Chile (1:0) am vergangenen Samstag einen der Schiedsrichter-Assistenten beleidigt, der Schiedsrichter der Partie hatte dies in der Akte jedoch nicht vermerkt.

in 92% der Spiele an einem Barça-Tor beteiligt: die beeindruckenden Zahlen von Messi seit dem Clásico

Messi beim Charity-Spiel im Dezember (Foto: © Save the Dream / CC BY 2.0 / via Flickr)

Lionel Messi hat einen hervorragenden Start ins neue Jahr 2017 hingelegt. Untermalt wird dieser Eindruck durch die Zahlen des Argentiniers, auf die wir in diesem Beitrag etwas näher eingehen möchten. Als Wendepunkt kann hierbei der letzte Clásico im Camp Nou gesehen werden, bei dem sich am 3. Dezember der FC Barcelona und Real Madrid 1:1 Unentschieden trennten und bei dem Messi nicht unbedingt seinen besten Tag erwischte. Weder traf er noch bereitete er ein Tor vor. Lediglich zwei Torschüsse gab er ab, wobei der eine daneben ging und der andere kein Problem für Real-Keeper Keylor Navas darstellte. Neben den zwei Torschüssen war er an zwei weiteren Torchancen direkt beteiligt und immerhin 91% seiner Pässe kamen an.

In elf der letzten zwölf Spiele entweder getroffen oder Tor vorbereitet

So weit so gut. Werfen wir nun einen Blick auf die Spiele nach dem Clásico. Zwölf sind es bisher gewesen (sechs in der Liga, fünf in der Copa del Rey und eins in der Champions League). Abgesehen vom Copa-del-Rey-Spiel gegen Real Sociedad in San Sebastián, wo er Neymar den Elfmeter überließ, hat Messi in all diesen Spielen entweder getroffen oder aber mindestens ein Tor vorbereitet (siehe Auflistung weiter unten).

Elf Tore und fünf Vorlagen

Seit dem 3. Dezember hat Messi in diesen zwölf Begegnungen insgesamt elf Tore erzielt und fünf Vorlagen gegeben. Hier zeigt sich also der immer größer werdende Einfluss des 29-Jährigen im Offensivspiel des FC Barcelona. Ein Einfluss, der sich nicht nur in Form von Toren und Vorlagen widerspiegelt, sondern auch in der Spielgestaltung. Der Weggang von Xavi Hernández und die verletzungsbedingte Abwesenheit von Iniesta (z. B. beim Spiel gegen Atlético de Madrid im Copa del Rey Halbfinal-Hinspiel am Mittwoch) hat Messi von einem Linksaußen bzw. Mittelstürmer zu einem torgefährlichen Offensiv-Allrounder „mutieren“ lassen.

Seine beste Leistung seit 2013

In den 29 Pflichtspielen, die Messi in dieser Saison bisher bestritten hat, hat er in 23 von ihnen entweder getroffen oder aber ein Tor vorbereitet (30 Tore und 12 Vorlagen). Sollte er dieses Niveau halten können, käme er am Ende der Saison hochgerechnet auf 60 Tore in 58 Spielen. Einen solchen Schnitt von mehr als einem Tor pro Spiel hatte der fünfmalige Weltfußballer zuletzt in der Saison 2014/15, als er in 57 Pflichtspielen 58 Mal traf…

Nachfolgend gehen wir auf die Spiele seit dem Clásico ein und zeigen dabei, wie groß der Einfluss von Messi in jedem einzelnen war:

LaLiga:

Osasuna 0 – Barcelona 3: Doppelpack von Messi.

Barcelona 4 – Espanyol 1: Zwei Torvorlagen, eine auf Luis Suárez zum 2:0 und eine auf Jordi Alba zum 3:0. Den Schlusspukt setzt er mit einem eigenen Tor mit dem linken Fuß zum 4:1 Endstand.

Villarreal 1 – Barcelona 1: In der 90. Minute rettet Messi im Cerámica-Stadion per fantastischem Freistoß-Tor einen Punkt.

Barcelona 5 – Las Palmas 0: Messi erzielt das 2:0 in der 52. Minute per Rechtsschuss.

Eibar 0 – Barcelona 4: Messi erzielt in Ipurua das zweite Tor der Katalanen in der 50. Minute.

Betis 1 –Barcelona 1: Bei dem zugegebenermaßen enttäuschenden Ligaspiel in Sevilla gibt Messi die Vorlage zum Ausgleich durch Luis Suárez in der 89. Minute.

Champions League:

Barcelona 4 – Mönchengladbach 0: Im letzten Spiel der Gruppenphase erzielt Messi den ersten der vier Barça-Treffer – es ist Champions-League-Treffer Nummer zehn.

Copa del Rey:

Athletic 2 – Barcelona 1: Mit seinem ebenso wichtigen wie sehenswerten Freistoßtor in der 52. Minute beim Achtelfinal-Hinspiel gegen Athletic schafft Messi eine gute Ausgangslage für das Rückspiel im Camp Nou.

Barcelona 3 – Athletic 1: Auch im Rückspiel erzielt Messi ein perfektes Freistoßtor.

Barcelona 5 – Real Sociedad 2: Im Achtelfinal-Rückspiel erzielt Messi das 2:0 per Elfmeter und bereitete anschließend zwei Tore vor: das von Luis Suárez zum 3:1 und das 5:2 von Denis.

Atlético 1 – Barcelona 2: Im letzten Barça-Spiel am Mittwoch bewies Messi in Abwesenheit von Busquets und Iniesta seine Allrounder-Qualitäten und machte eines seiner komplettesten Spiele in dieser Saison. 63 Mal griff er ins Spielgeschehen ein und gab nur fünf schlechte Pässe. Er gab zwei Torschüsse ab, beide von außerhalb des Sechzehners: der eine ging ins Tor und der andere war ein Freistoß, den den Keeper per Glanzparade an die Latte lenkte.

https://www.youtube.com/watch?v=72KwL3sZ-qs

Copa del Rey: Messis Traumtor gegen Espanyol aus unterschiedlichen Perspektiven


Mit zwei Toren und zwei Vorlagen war Lionel Messi beim gestrigen Pokalspiel gegen Espanyol (4:1) an allen vier Barça-Toren beteiligt. Das zweite Tor erzielte der 28-Jährige dabei per herrlichem Freistoß.

Es war das vierte Freistoßtor für Messi in der laufenden Saison. Außerdem holte er mit dem Tor Ronaldinho als Spieler des FC Barcelona mit den meisten Freistoßtoren ein. Beide haben 19 Mal per Freistoß getroffen.

Hier könnt ihr das Traumtor des Argentiniers aus allen möglichen Winkeln und Perspektiven betrachten:

 

 

 

 

 

7-8 Wochen Pause: Diese Spiele wird Messi aufgrund seiner Knieverletzung verpassen

Der FC Barcelona wird sieben bis acht Wochen auf seinen besten Spieler, Lionel Messi, verzichten müssen. Der Argentinier zog sich in der dritten Minute des Liga-BBVA-Spiels gegen UD Las Palmas (2:1) eine Knieverletzung zu als er mit einem Gegenspieler zusammenprallte und musste zunächst behandelt werden. Zwar versuchte der 28-Jährige zunächst weiterzuspielen, um nur wenige Minuten später um seine Auswechslung zu bitten. Für ihn kam Munir ins Spiel.

Die durchgeführten Untersuchungen ergaben einen Innenbandriss im linken Knie. Die Ausfallzeit für einen derartige Verletzung beträgt in der Regel sieben bis acht Wochen, d. h. dass Messi mit viel Glück rechtzeitig zum Clásico gegen Real Madrid (am 21. November) wieder fit werden könnte.

https://www.youtube.com/watch?v=B3LBwNSx5T0

Bis dahin hätte Messi insgesamt 13 Spiele verpasst, neun mit dem FC Barcelona und vier mit Argentinien. Bei Barca wird er die kommenden drei Gruppenspielen in der Champions League, fünf Ligaspiel sowie eins im Pokal verpassen, während er mit der Albiceleste bei gleich vier WM-Qualifikationsspielen nicht mit von der Partie wird sein können.

Die folgenden Spiele werden der FC Barcelona und Argentinien –  voraussichtlich – ohne ihren Top-Stürmer bestreiten müssen:

  1. Di, 29.09.2015 (20:45), Champions League: FC Barcelona – Bayer Leverkusen
  2. Sa, 03.10.2015 (16:00), Liga BBVA: FC Sevilla – FC Barcelona
  3. Fr, 09.10.2015 (02:00), WM-Qualifikation: Argentinien – Ecuador
  4. Mi, 14.10.2015 (02:00), WM-Qualifikation: Paraguay – Argentinien
  5. Sa, 17.10.2015 (20:30), Liga BBVA: FC Barcelona – Rayo Vallecano
  6. Di, 20.10.2015 (20:45), Champions League: BATE – FC Barcelona
  7. Sa, 25.10.2015 (18:15), Liga BBVA: FC Barcelona – Eibar
  8. Di, 27./28.10.2015, Copa del Rey: FC Barcelona – ???
  9. Sa, 31.10. oder So, 01.11.2015, Liga BBVA: Getafe – FC Barcelona
  10. Mi, 04.11.2015 (20:45), Champions League, FC Barcelona – BATE
  11. Sa, 7.11. oder So, 8.11.2015, Liga BBVA: FC Barcelona – FC Villarreal
  12. Fr, 13.11.2015 (23:00), WM-Qualifikation: Argentinien – Brasilien
  13. Di, 17.11.2015 (21:30), WM-Qualifikation: Kolumbien – Argentinien
  14. Sa, 21.11.2015 (20:30), MÖGLICHES COMEBACK: Real Madrid – FC Barcelona
https://www.youtube.com/watch?v=Jsrm1wREP6s

Messi: Wieder kein Triumph mit der Albiceleste – Vorzeitige Rückkehr ins Training

Nach einer rundum gelungenen Saison mit dem Triple aus Meisterschaft, Pokal und vor allem Champions League, die das enttäuschende Jahr zuvor vergessen ließ, war Lionel Messi wieder einmal kurz davor, endlich auch seinen ersten Titel mit der argentinischen Nationalmannschaft zu holen.

Doch ein Jahr nach dem gegen Deutschland verlorenen Finale der WM 2014 unterlag Argentinien nun im Endspiel der Copa America Gastgeber Chile nach Elfmeterschießen. Messi, der dem Turnier anders als erhofft nicht seinen Stempel aufdrücken konnte und lediglich ein Elfmetertor erzielte, verwandelte seinen Strafstoß zwar, konnte die Pleite damit aber nicht verhindern. Das Hoffen auf die Krönung seiner ansonsten bereits jetzt vollendeten Karriere mit einem Erfolg mit der Nationalelf geht also weiter.

Anschließend sorgte Messi abseits des Platzes durch einen umstrittenen Besuch in Gabun für Aufsehen. Im autokratisch regierten Land Afrikas, wohin der vierfache Weltfußballer von Präsident Ali-Ben Bongo Ondimba eingeladen wurde, legte Messi den Grundstein für ein neues Fußballstadion und soll dafür sowie einige weitere Termine 3,5 Millionen Euro kassiert haben.

Die Aufregung darüber, die nicht nur auf Seiten der gabunischen Opposition vor allem aufgrund von Messis für ein Treffen mit dem Präsidenten sehr lockerem Outfit bestehend aus Fetzen-Shorts und einem T-Shirt mit Marilyn-Monroe-Aufdruck entstand, hat sich aber relativ schnell wieder gelegt.

Messi will nun wieder für sportliche Schlagzeilen sorgen und ist vier Tage vor seiner für 3. August geplanten Rückkehr nach Barcelona gekommen, um mit der Vorbereitung auf die neue Saison zu beginnen. Ein Einsatz im UEFA Super Cup am 11. August in Tiflis gegen den FC Sevilla scheint damit nicht ausgeschlossen.

Messi erreicht die 400 Tore mit dem FC Barcelona

Neben Ronaldo hat auch Lionel Messi am 32. Spieltag der Liga BBVA getroffen. Beim hart erkämpften 2:0-Sieg über eine über weite Strecken des Spiels dominierende Valencia-Mannschaft gelang dem Argentinier in der letzten Spielminute sein 35. Ligator in der laufenden Saison und sein 400. Tor im Trikot des FC Barcelona.

Im Jahr 2004 gab Messi im Alter von nur 17 Jahren gegen Espanyol sein Debüt als Profispieler und hat seitdem nicht mehr aufgehört das zu tun, was er am besten kann, nämlich Tore zu schießen. Mittlerweile ist er bei beeindruckenden Anzahl von 400 angekommen.

Messi hat in jedem Wettbewerb getroffen, an dem er teilgenommen hat. Insgesamt hat „La Pulga“ 471 Spiele in sechs verschiedenen Wettbewerben absolviert: 309 in der Liga, 95 in der Champions League, 49 in der Copa del Rey, 11 im spanischen Supercup, 3 im UEFA Super Cup und vier bei der FIFA Klub-WM.

Die 400 Tore von Messi nach Wettbewerb:

Liga: 278 Tore in 309 Spielen
Champions League: 75 Tore in 94 Spielen
Copa del Rey: 32 Tore in 49 Spielen
Spanischer Supercup: 10 Tore in 11 Spielen
Europäischer Supercup: 1 Tor in 3 Spielen
FIFA Klub-WM: 4 Tore in 4 Spielen

317 seiner 400 Tore hat Messi mit links erzielt, 64 mit rechts und 17 per Kopf. 48 Mal traf er vom Elfmeterpunkt.

Video: Das 400. Barça-Tor von Messi (vs. Valencia am 18.04.2015)

https://www.youtube.com/watch?v=9iVgej4NWCc

Messi vor seinem 400. Barça-Tor

Am Mittwoch (20:45 Uhr) trifft der FC Barcelona im Rahmen des Viertelfinal-Hinspiels der Champions League auf Paris Saint-Germain. Das Spiel im Prinzenparkstadion wird die zweite Chance für Lionel Messi sein, die 400-Tore-Marke beim FC Barcelona zu erreichen, nachdem er die erste Möglichkeit am Samstag in der Liga verpasst hatte.

0,85 Tore pro Spiel

Nach seinem Treffer am Wochenende beim 2:2-Unentschieden gegen den FC Sevilla kommt der 27-jährige Argentinier derzeit auf 399 Tore in 469 Spielen, das entspricht einem von 0,85 Toren pro Spiel. Ein Tor fehlt dem viermaligen Weltfußballer somit nur noch, um diese besondere Marke zu erreichen.

messi-399-Tore

Für einen guten Zweck: Messi wird „versteigert“

Am kommenden 12. Februar werden im Rahmen einer Auktion bei Sotheby's in London zwei Bilder versteigert, die Lionel Messi als Protagonisten haben. Bei den beiden Malern handelt es sich um den Briten Damien Hirst sowie um den Japaner Takashi Murakami, zwei der derzeit gefragtesten Künstler der Welt.

Die beiden Kunstwerke wurden anlässlich der Benefizkampagne „1-in-11“ (One in Eleven) angefertigt, deren Testimonials der Argentinier Leo Messi und die US-amerikanische Tennisspielern Serena Williams sind.

Die Kampagne hat das Ziel, Geld zur Finanzierung von drei Bildungsprojekten in drei Ländern (Indonesien, Nepal und Bangladesh) zu sammeln und somit Kindern dort eine Schulausbildung zu ermöglichen. Die Kampagne ist das Ergebnis einer besonderen Partnerschaft zwischen UNICEF, der FC Barcelona Stiftung und der ONG Reach out to Asia (ROTA).

Messi-Sothebys

400.000 Euro pro Bild

Murakami, der bei der Vorstellung des Projektes anwesend war, hat seinem Bild den Titel „Lionel Messi and a Universe of Flowers“ gegeben, während das Bild von Hirst „Beautiful Messi Spin Painting for one in eleven“ heißt. Das Werk des Japaners wird auf etwa 400.000 Euro geschätzt, das des Briten auf 450.000. Neben Murakami und Hirst nehmen 13 weitere renommierte Künstler an der Kampagne teil und haben ihrerseits Werke für die kommende Auktion erstellt und für einen gute Zweck gesponsert.