Messi: Wieder kein Triumph mit der Albiceleste – Vorzeitige Rückkehr ins Training

Nach einer rundum gelungenen Saison mit dem Triple aus Meisterschaft, Pokal und vor allem Champions League, die das enttäuschende Jahr zuvor vergessen ließ, war Lionel Messi wieder einmal kurz davor, endlich auch seinen ersten Titel mit der argentinischen Nationalmannschaft zu holen.

Doch ein Jahr nach dem gegen Deutschland verlorenen Finale der WM 2014 unterlag Argentinien nun im Endspiel der Copa America Gastgeber Chile nach Elfmeterschießen. Messi, der dem Turnier anders als erhofft nicht seinen Stempel aufdrücken konnte und lediglich ein Elfmetertor erzielte, verwandelte seinen Strafstoß zwar, konnte die Pleite damit aber nicht verhindern. Das Hoffen auf die Krönung seiner ansonsten bereits jetzt vollendeten Karriere mit einem Erfolg mit der Nationalelf geht also weiter.

Anschließend sorgte Messi abseits des Platzes durch einen umstrittenen Besuch in Gabun für Aufsehen. Im autokratisch regierten Land Afrikas, wohin der vierfache Weltfußballer von Präsident Ali-Ben Bongo Ondimba eingeladen wurde, legte Messi den Grundstein für ein neues Fußballstadion und soll dafür sowie einige weitere Termine 3,5 Millionen Euro kassiert haben.

Die Aufregung darüber, die nicht nur auf Seiten der gabunischen Opposition vor allem aufgrund von Messis für ein Treffen mit dem Präsidenten sehr lockerem Outfit bestehend aus Fetzen-Shorts und einem T-Shirt mit Marilyn-Monroe-Aufdruck entstand, hat sich aber relativ schnell wieder gelegt.

Messi will nun wieder für sportliche Schlagzeilen sorgen und ist vier Tage vor seiner für 3. August geplanten Rückkehr nach Barcelona gekommen, um mit der Vorbereitung auf die neue Saison zu beginnen. Ein Einsatz im UEFA Super Cup am 11. August in Tiflis gegen den FC Sevilla scheint damit nicht ausgeschlossen.

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