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EM 2016: Portugal im Viertelfinale gegen Polen

Mit Portugal und Polen stehen sich am heutigen Donnerstagabend um 21 Uhr im ersten Viertelfinale der EM 2016 zwei Mannschaften gegenüber, die das Achtelfinale eher glücklich überstanden haben. Während Polen gegen eine ab der zweiten Halbzeit klar überlegene Schweiz im Elfmeterschießen das bessere Ende für sich hatte, schloss Portugal einen von sehr wenigen Angriff in der 117. Minute zum goldenen 1:0 gegen dominante Kroaten ab.

Nun treffen Portugal und Polen aufeinander und im Fokus stehen auf beiden Seiten zwei Superstars, deren Turnier die EURO 2016 bislang noch nicht ist. Polens Robert Lewandowski hat bisher nur im Elfmeterschießen getroffen, während Cristiano Ronaldo lediglich beim 3:3 gegen Ungarn erfolgreich war, dafür aber gleich zweimal. Ansonsten aber lieferte der dreifache Weltfußballer des Jahres drei eher schwächere Leistungen ab, war im Achtelfinale aber zum einen defensiv engagiert und zum anderen mit der Vorarbeit zum Siegtor durch Ricardo Quaresma zur Stelle. Gerade in der momentanen K.o.-Phase ist es indes sicherlich eine große Qualität von Ronaldo, ein Spiel mit einer oder wenigen Aktionen entscheiden zu können, worauf man im portugiesischen Lager natürlich auch hofft. Selbiges gilt aber auch für Lewandowski, der bisher aber noch nicht optimal ins polnische Spiel eingebunden wirkt und bei seinen wenigen Abschlüssen unglücklich agierte.

Sowohl in Polen als auch in Portugal wittert man unabhängig vom nur bedingt überzeugenden Weg ins Viertelfinale die große Chance, bei diesem Turnier sehr weit zu kommen. Grund dafür ist, dass der Turnierbaum für den Sieger der Partie ein Halbfinale gegen Belgien oder Wales vorsieht, wohingegen die ganz großen Kaliber wie Frankreich, Deutschland oder Italien erst im Endspiel möglich sind.

Sommer 2016: Messi tritt zurück – Cristiano Ronaldo schielt auf das Finale

Vor zwei Jahren traten Lionel Messi als Final-Verlierer und Cristiano Ronaldo nach dem Vorrunden-Aus enttäuscht die Heimreise von der WM 2014 an. Der Sommer 2016 hielt nun für Messi die nächste und wohl letzte Enttäuschung im Trikot der argentinischen Nationalmannschaft parat, während Cristiano Ronaldo mit Portugal noch auf dem EM-Titel hoffen darf.

Die Copa America 2016 begann für Messi bereits alles andere als optimal. Wegen einer in der Vorbereitung erlittenen Rückenverletzung verpasste der amtierende Weltfußballer den 2:1-Auftaktsieg gegen Chile, meldete sich dann aber beim 4:0 gegen Panama als Joker mit einem Hattrick eindrucksvoll zurück. Im abschließenden Gruppenspiel gegen Bolivien (3:0) reichte es dann schon zu einem 45-Minuten-Einsatz und im Viertelfinale gegen Venezuela (4:1) avancierte ein überragender Messi von Anfang an mit einem Tor und zwei Vorlagen zum Mann des Tages. Auch im Halbfinale gegen die USA verbuchte Messi ein Tor und zwei Assists, ehe im Finale das bittere Ende kam. Nach torlosen 120 Minuten gegen Chile war Messi neben Lucas Biglia einer von zwei Argentiniern, die im Elfmeterschießen scheiterten.

Rücktritt mit 29 Jahren

Im Anschluss an die dritte Finalniederlage in drei Jahren verkündete Messi nach 113 Länderspielen mit 55 Toren seinen Rücktritt. Ob es dabei bleibt ist mit Blick auf die WM 2018 und der vielen Bitten, diese Entscheidung zu überdenken, noch nicht ganz sicher.
Cristiano Ronaldo startete derweil bei der EM 2016 schwach. Beim 1:1 gegen Island und beim 0:0 gegen Österreich gab der Superstar inklusive eines Elfmeters 20 Torschüsse ab, traf aber nicht, ehe im letzten Vorrundenspiel gegen Ungarn (3:3) mit zwei Toren der Knoten platzte. Allerdings nur vorerst, denn im Achtelfinale gegen Kroatien lieferte Ronaldo wieder eine schwache Leistung ab, war in der 117. Minute aber Wegbereiter des goldenen 1:0 durch Ricardo Quaresma, der zur Stelle war, als Kroatiens Schlussmann Danijel Subasic Ronaldos Schuss nicht festhalten konnte. Nun geht es im Viertelfinale gegen Polen und angesichts eines Halbfinales gegen den Sieger der Partie Belgien – Wales ist selbst das Endspiel alles andere als unwahrscheinlich.

Cristiano Ronaldo vor der EM – Portugal diesmal nur Außenseiter

Ab und an wird zwar auch Portugal genannt, wenn es um die Favoriten auf den Europameister-Titel  2016 geht, allerdings im Vergleich zu den Turnieren seit Beginn des neuen Jahrtausends nur eher selten. Zu oft hat Portugal mit einer Reihe von hervorragenden Einzelspielern enttäuscht, woran auch der dreifache Weltfußballer des Jahres, Cristiano Ronaldo, nichts ändern konnte.

Der größte Erfolg und doch eine bittere Enttäuschung war die Final-Teilnahme bei der Heim-EM 2004, als auch der junge Ronaldo eine 0:1-Pleite gegen Underdog Griechenland nicht verhindern konnte.

Die Erwartungen an das portugiesische Team sind vor der EM 2016 deutlich geringer, wobei alles andere als der Einzug ins Achtelfinale aber schon eine sehr negative Überraschung wäre. Denn in der Vorrunde hätte es das Team von Trainer Fernando Santos wahrlich schwerer erwischen können. Gegen Island (14. Juni, 21 Uhr), Österreich (18. Juni, 21 Uhr) und Ungarn (22. Juni, 18 Uhr), sollte in Gruppe F am Ende schon der Einzug ins Achtelfinale stehen und ab dann ist in den K.o.-Spielen bekanntlich vieles möglich.

Insbesondere dann, wenn man einen Cristiano Ronaldo in seinen Reihen hat, der mit seinem verwandelten Elfmeter im Champions-League-Finale gegen Atlético de Madrid einmal mehr gezeigt hat, große Spiele trotz einer persönlich schwächeren Leistung entscheiden zu können.

Insgesamt hat der mittlerweile 31 Jahre alte Superstar nicht seine beste Saison gespielt, aber in 36 Spielen der Primera División dennoch 35 Tore und elf Vorlagen verbucht. In der Champions League war Ronaldo mit 16 Treffern in nur zwölf Einsätzen wieder einmal bester Schütze. Und die im Finale der Königsklasse noch kaum zu übersehenden muskulären Probleme sollten bis zum EM-Start auch endgültig abgeklungen sein.

Messi vor der Copa America – Einsatz gegen Chile fraglich

Wenn Argentinien am Dienstagmorgen um 4:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit mit der Partie gegen Chile und damit der Neuauflage des letztjährigen Endspiels, in die Jubiläumsausgabe der Copa America startet, wird Lionel Messi womöglich fehlen.

Der Weltfußballer zog sich im finalen Testspiel gegen Honduras eine Rückenverletzung zu und hat seitdem nicht mit der Mannschaft trainiert. Coach Gerardo Martino, der im Fall der Fälle auf Nicolas Gaitan als Ersatz bauen würde, will letztlich Messi selbst die Entscheidung über seinen Einsatz überlassen.

Am Samstag (11. Juni, 3:30 MESZ) gegen Panama ist Argentinien dann erneut gefordert, ehe es zum Abschluss der Vorrunde am Mittwoch, den 15. Juni um 4 Uhr MESZ gegen Bolivien geht. Wird Argentinien Erster oder Zweiter der Gruppe, stünde am 18. Juni das Viertelfinale auf dem Programm, in dem Messi dann auf jeden Fall wieder mitwirken soll.

Von Argentinien wird diesmal nichts anderes als der Titel erwartet. Seit 1993 und dem damaligen Gewinn der Copa America wartet das ganze Land auf einen großen Erfolg der Albiceleste. Auch Messi, der mit dem FC Barcelona alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt, konnte im Nationalteam noch keinen Titel feiern. Mit nun knapp 29 Jahren bleibt dem Superstar dafür indes auch nicht mehr allzu viel Zeit, weshalb man große Hoffnungen schon in die jetzige Copa setzt, zumal der ewige Rivale Brasilien ohne Messis kongenialen Barça-Kollegen Neymar antritt.

Mit 41 Toren in wegen einer langwierigen Knieverletzung im Herbst diesmal nur 49 Pflichtspielen hat Messi in der abgelaufenen Saison seltener getroffen als in den Jahren zuvor, sich dafür aber immer öfter als Vorlagengeber in Szene gesetzt, wie 26 Assists untermauern. Damit trug Messi maßgeblich zum erneuten Double des FC Barcelona bei, doch das Aus im Viertelfinale der Champions League konnte “La Pulga“ auch nicht verhindern.

Länderspiele: Messi und Ronaldo vor dem Clásico in nationalen Diensten gefordert

Vor dem Schlussspurt in den nationalen Ligen und im Europapokal stehen in den kommenden Tagen noch einige Länderspiele auf dem Programm, die für die Spieler des FC Barcelona und Real Madrid gleichzeitig als Vorbereitung auf den Clásico am 2. April dienen.

Vor dem Clásico stehen natürlich die beiden Superstars Lionel Messi und Cristiano Ronaldo im Blickpunkt, die beide voraussichtlich zwei Länderspiele bestreiten werden.

Länderspiele Argentinien

Messi ist mit Argentinien in der Qualifikation zur WM 2018 im Einsatz. Dabei steht die Albiceleste nach nur fünf Punkten aus den ersten vier Spielen durchaus schon unter Druck. Zunächst ist Argentinien am Freitag (25. März) zu Gast in Chile, wo sich gleichzeitig die Gelegenheit zur Revanche für das verlorene Finale der Copa America 2015 bietet. Danach erwartet Argentinien am Mittwoch (30. März) Bolivien zu einem Spiel, das auf dem Weg zur WM gewonnen werden muss.

> Donnerstag, 24.03.2016: Chile – Argentinien (20.30)
> Dienstag, 29.03.2016: Argentinien – Bolivien (20.30)

Länderspiele Portugal

Anders als für Messi und Argentinien stehen für Portugal und Cristiano Ronaldo nur Testspiele auf dem Programm. Zunächst erwarten die Portugiesen am Freitag (25. März) Bulgarien, ehe dann am 29. März Belgien zu Gast ist in Leiria. Dorthin wurde das zwischenzeitlich in Folge der Anschläge in Brüssel und der deshalb angespannten Sicherheitslage sogar schon abgesagte Spiel kurzfristig verlegt. Ronaldo und Co. dürften sich daran nicht sonderlich stören, bleiben den Portugiesen dadurch doch größere Reisestrapazen erspart.

>Freitag, 25.03.2016: Portugal – Bulgarien (21.45)
> Dienstag, 29.03.2016: Belgien – Portugal (20.45)

Während Ronaldo am Mittwoch schon wieder in Madrid trainieren dürfte, wird Messi wohl frühestens am Donnerstagnachmittag und damit zwei Tage vor dem Clásico das Training in Barcelona aufnehmen.

Messi gegen Ronaldo in nationalen Diensten: Argentinien trifft auf Portugal

Neben der Partie Spanien gegen Deutschland hält der heutige Dienstag für Fußballfans einen weiteren Leckerbissen bereit. Im Old Trafford in Manchester stehen sich mit Argentinien und Portugal zwei Fußball-Großmächte gegenüber, wobei die Partie natürlich im Zeichen des ewig jungen Duells zwischen Lionel Messi und Cristiano Ronaldo steht.

Einen knappen Monat, nachdem Ronaldo mit Real Madrid gegen den von Messi angeführten FC Barcelona in der Primera División mit 3:1 die Oberhand behalten hatte, treffen die beiden seit Jahren unbestritten besten Fußballer der Welt erneut aufeinander. Während Messi und Ronaldo mehr oder weniger regelmäßig gegeneinander antreten, ist die heutige Begegnung erst die siebte zwischen beiden Nationen. Die bisherige Bilanz spricht mit fünf Siegen, einem Remis und nur einer Niederlage klar für Argentinien, wobei vor dem letzten Duell anno 2011 39 Jahre vergangen waren, ehe es zum Wiedersehen kam.

Am 9. Februar 2011 brachte Ángel Di María Argentinien in der 14. Minute in Führung, ehe die beiden Stars für die weiteren Highlights sorgten. Cristiano Ronaldo gelang in Minute 21 der Ausgleich, doch letztlich hatte Argentinien dank eines von Messi in letzter Minute zum 2:1-Siegtor verwandelten Elfmeters das bessere Ende für sich.

Video: Argentinien 2-1 Portugal (09.02.2011)

https://www.youtube.com/watch?v=EZNyeCKRcG4

Beide Mannschaften gehen mit einem Sieg im Rücken ins Spiel. Während Argentinien eine kroatische B-Elf durch Tore von Messi und Sergio Agüero mit 2:1 bezwang, gelang Ronaldo im Rahmen der EM-Qualifikation das goldene Tor zum portugiesischen 1:0-Erfolg über Armenien. Gleichzeitig war es das 23. Tor Ronaldos bei einem Europameisterschaftspiel inklusive Qualifikation – wieder einmal ein neuer Rekord für den 29-Jährigen, der seit Wochen in einer überragenden Verfassung ist. Messi hingegen ist von alter Torgefahr ein Stück weit entfernt und glänzt vermehrt als Vorbereiter. Rekordtorschütze der Champions League darf sich der Argentinier allerdings seit zwei Wochen und seinem Doppelpack im Spiel bei Ajax Amsterdam dennoch nennen.

Video: Cristiano Ronaldo vs. Schweden

Im Alleingang hat Cristiano Ronaldo gestern im WM Play-off-Rückspiel Schweden abgefertigt und dabei eine der besten Leistungen in seiner Karriere gezeigt. Portugal wird dank eines überragenden Ronaldos im kommenden Jahr verdient an der WM in Brasilien teilnehmen.

Nach dem 1-0-Sieg im Hinspiel gewann Portugal nämlich auch das Rückspiel in Schweden 2-3. Alle vier Tore wurden dabei von „CR7“ erzielt. Mit seinen drei Toren gestern zog er außerdem mit Pauleta (47 Tore) als bester Torschütze in der Geschichte der portugiesischen Nationalmannschaft gleich.

Nachfolgend haben wir ein Video für euch mit den individuellen Highlights von Cristiano Ronaldo beim gestrigen Spiel:

Hattrick von Messi gegen Guatemala

Lionel Messi hat in seinem letzten Spiel der Saison 2012/13 einen Hattrick erzielt und ein weiteres Tor vorbereitet. Damit war er beim 0-4 Sieg Argentiniens über Guatemala an allen vier Toren seines Teams beteiligt.

Das erste Tor Argentiniens fiel nach 15 Minuten durch einen schönen Linksschuss des Weltfußballers außerhalb des Strafraums. 26.000 Zuschauer im Estadio Mateo Flores in Guatemala feierten, als wäre es ein Tor ihrer Mannschaft gewesen. Das 0-2 besorgte nach 35 Minuten Augusto Fernández nach einer Flanke von Messi. Fünf Minuten später verwandelte „La Pulga“ einen Elfmeter zum 0-3. Den Schlusspunkt setzte Messi drei Minuten nach Wiederanpfiff.

Messi überholt Maradona

Mit seinen drei Toren überholte Messi die Marke von 34 Toren, die Diego Armando Maradona mit Argentinien zwischen 1977 und 2004 aufgestellt hatte. Er liegt nun gleichauf mit Hernán Crespo. Mit 35 Toren liegen beide aber noch weit von dem Führenden, Gabriel Batistuta, entfernt. Batistuta traf in 78 Spielen 56 Mal für die Albiceleste.

Messi äußerte sich nach dem Spiel in einem Interview mit TyC Sports zu seiner Tor-Statistik: „Das ist das unwichtigste. Die Idee war es das Freundschaftsspiel gut zu beenden. Die Einstellung der Mannschaft war gut. Die Nationalmannschaft hat ein ernstes Spiel gemacht.“ Auch äußerte er sich zur WM-Qualifikation: „Wir wissen was die Qualifikation ist, was sie uns in anderen Jahren gekostet hat. Je früher wir uns qualifizieren, umso besser, da wir dann mehr Zeit haben, uns auf die WM vorzubereiten. Das Ziel von Alejandro war es eine starke Truppe zu formen und wir sind auf einem guten Weg. Die Basis ist geblieben, wir verstehen uns gut und wenn du gewinnst, arbeitet es sich leichter“, so der Weltfußballer der letzten vier Jahre.

Video: Argentinien 4 – 0 Guatemala

http://www.youtube.com/watch?v=P0ktG_uNAVU

59. Saisontor von Ronaldo (gegen Kroatien)

Cristiano Ronaldo hat im letzten Pflichtspiel der Saison 2013/14 getroffen. Beim Freundschaftsspiel zwischen Kroatien und Portugal (0-1) erzielte der 28-jährige in der 36. Minute das einzige Tor des Spiels (siehe Video). Ausgetragen wurde die Partie im Stade de Genève (Genf, Schweiz).

Für Ronaldo wie auch für die anderen Beteiligten war es das letzte Spiel vor den Sommerferien. Der Portugiese spielte die ersten 45 Minuten und wurde in der Halbzeit ausgewechselt.

Sein Tor war das vierte mit Portugal (bei neun Spielen) und das 59. Saisontor wenn man auch die 55 Tore miteinbezieht, die „CR7“ im Trikot von Real Madrid 2012/13 erzielt hat.

Video: Tor von Ronaldo gegen Kroatien (0-1)

http://www.youtube.com/watch?v=g2f_AZRi-zc

 

Portugal siegt ohne Cristiano Ronaldo


Portugal gewann am Dienstag ohne seinen Star Cristiano Ronaldo das wichtige WM-Qualifikationsspiel gegen Aserbaisdchan mit 2-0 und ließ dadurch das enttäuschende 3-3 Unentschieden gegen Israel zumindest fürs erste teilweise vergessen.

Nur Platz 3

In der Tabelle der Gruppe F belegt das Team von Paulo Bento mit 11 Punkten dennoch weiterhin nur den dritten Platz hinter Russland (12) und Israel (11). Um sich für die WM in Brasilien zu qualifizieren, muss Portugal jedoch unter die ersten zwei kommen. Während der Tabellenerste direkt qualifiziert ist, bestreiten die besten acht Tabellenzweiten (von neun) eine Relegationsrunde. Das nächste Qualifikationsspiel gibt es im Juni gegen den Tabellenführer Russland. Wer Ronaldo schon früher live sehen möchte kann aber auf Real Madrid Tickets zurückgreifen.

Ronaldo mit Vorlage

Beim 3-3 gegen Israel spielte Ronaldo über 90 Minuten, blieb jedoch ohne Torerfolg. Immerhin bereitete CR7 das Tor von Helder Postiga zum 3-2 in der 73. Minute vor. Der Ausgleich für Portugal gelang in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch Fabio Coentrao.

Dabei war Portugal bereits in der zweiten Spielminute mit 0-1 in Führung gegangen, doch Hemed, in der 24. Minute, glich für die Hausherren aus. Es folgten zwei weitere Tore Israels, die zu einem 3-1 Rückstand führten, den die Iberer schließlich mittels Postiga und Coentrao nur mit ach und krach egalisieren konnten.

Video: Israel 3 – 3 Portugal

http://www.youtube.com/watch?v=XhNyK8jssZE

Dass Ronaldo am Dienstag gegen Aserbaidschan nicht mitspielte, lag daran, dass er gelbgesperrt war. Dennoch begleitete der 28-jährige sein Team, um es moralisch zu unterstützen und weil er, wie die Zuschauer, am liebsten die Spiele live im Stadion verfolgt. Portugal gewann 0-2, Bruno Alves (63′) und Hugo Almeida (79′) hießen die Torschützen.

Video: Aserbaidschan 0 – 2 Portugal

http://www.youtube.com/watch?v=zT8D5Xq3zns

Anders als in der Nationalmannschaft ist Ronaldo bei Real Madrid derzeit in bester Torlaune. In diesem Jahr hat der Königliche bereits 20 Treffer für Real erzielt und damit seinen besten toremäßigen Start in ein Jahr hingelegt. Im Kampf um den „Pichichi“ hat er jedoch kaum noch eine Chance, denn Messi führt die Torjägerliste der Liga BBVA 2013/14 mit 42 Toren – 15 Treffer mehr als Ronaldo (27).