Messi gegen Ronaldo in nationalen Diensten: Argentinien trifft auf Portugal

Neben der Partie Spanien gegen Deutschland hält der heutige Dienstag für Fußballfans einen weiteren Leckerbissen bereit. Im Old Trafford in Manchester stehen sich mit Argentinien und Portugal zwei Fußball-Großmächte gegenüber, wobei die Partie natürlich im Zeichen des ewig jungen Duells zwischen Lionel Messi und Cristiano Ronaldo steht.

Einen knappen Monat, nachdem Ronaldo mit Real Madrid gegen den von Messi angeführten FC Barcelona in der Primera División mit 3:1 die Oberhand behalten hatte, treffen die beiden seit Jahren unbestritten besten Fußballer der Welt erneut aufeinander. Während Messi und Ronaldo mehr oder weniger regelmäßig gegeneinander antreten, ist die heutige Begegnung erst die siebte zwischen beiden Nationen. Die bisherige Bilanz spricht mit fünf Siegen, einem Remis und nur einer Niederlage klar für Argentinien, wobei vor dem letzten Duell anno 2011 39 Jahre vergangen waren, ehe es zum Wiedersehen kam.

Am 9. Februar 2011 brachte Ángel Di María Argentinien in der 14. Minute in Führung, ehe die beiden Stars für die weiteren Highlights sorgten. Cristiano Ronaldo gelang in Minute 21 der Ausgleich, doch letztlich hatte Argentinien dank eines von Messi in letzter Minute zum 2:1-Siegtor verwandelten Elfmeters das bessere Ende für sich.

Video: Argentinien 2-1 Portugal (09.02.2011)

https://www.youtube.com/watch?v=EZNyeCKRcG4

Beide Mannschaften gehen mit einem Sieg im Rücken ins Spiel. Während Argentinien eine kroatische B-Elf durch Tore von Messi und Sergio Agüero mit 2:1 bezwang, gelang Ronaldo im Rahmen der EM-Qualifikation das goldene Tor zum portugiesischen 1:0-Erfolg über Armenien. Gleichzeitig war es das 23. Tor Ronaldos bei einem Europameisterschaftspiel inklusive Qualifikation – wieder einmal ein neuer Rekord für den 29-Jährigen, der seit Wochen in einer überragenden Verfassung ist. Messi hingegen ist von alter Torgefahr ein Stück weit entfernt und glänzt vermehrt als Vorbereiter. Rekordtorschütze der Champions League darf sich der Argentinier allerdings seit zwei Wochen und seinem Doppelpack im Spiel bei Ajax Amsterdam dennoch nennen.

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