Cristiano Ronaldo entscheidet den 232. Clásico – Messi eher blass

Real Madrid hat den 232. Clásico mit 2:1 gewonnen und damit die beeindruckende Serie des FC Barcelona von 39 Spielen in Folge ohne Niederlage beendet. Zum Matchwinner avancierte dabei mit seinem Siegtor fünf Minuten vor dem Ende Cristiano Ronaldo, der damit auch das ewig junge Duell der Superstars gegen Lionel Messi diesmal für sich entscheiden konnte.

Ronaldo hatte schon kurz vor seinem Siegtor, bei dem der Portugiese von einem Stellungsfehler von Dani Alves profitierte und durch die Beine von Barça-Schlussmann Claudio Bravo traf, das 2:1 auf dem Fuß, scheiterte aber noch an der Latte. Zuvor war der im Camp Nou bei jedem Ballkontakt ausgepfiffene Ronaldo eher unauffällig geblieben und hatte im ersten Durchgang nur mit einem Freistoß, der letztlich aber klar über dem Tor landete, für Gefahr gesorgt.

Messi tat sich derweil genau wie seine Offensivkollegen Neymar und Luis Suárez gegen ebenso kompakt wie gut verteidigende Madrilenen schwer und konnte sich auch nur selten in Szene setzen. Vor und nach der Pause zielte der Argentinier bei zwei Freistößen zu hoch und fand bei einem Schlenzer in Real-Keeper Keylor Navas seinen Meister:

Im ersten Durchgang hätte der amtierende Weltfußballer allerdings einen Elfmeter bekommen können, als er an der Strafraumgrenze von Sergio Ramos zu Fall gebracht wurde.

Letztlich durfte diesmal aber Cristiano Ronaldo den Clásico entscheiden, womit die Königlichen zwar im Meisterschaftsrennen immer noch sieben Punkte hinter Barça liegen, aber zumindest für die Champions League Selbstvertrauen getankt haben dürften.

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Länderspiele: Messi und Ronaldo vor dem Clásico in nationalen Diensten gefordert

Vor dem Schlussspurt in den nationalen Ligen und im Europapokal stehen in den kommenden Tagen noch einige Länderspiele auf dem Programm, die für die Spieler des FC Barcelona und Real Madrid gleichzeitig als Vorbereitung auf den Clásico am 2. April dienen.

Vor dem Clásico stehen natürlich die beiden Superstars Lionel Messi und Cristiano Ronaldo im Blickpunkt, die beide voraussichtlich zwei Länderspiele bestreiten werden.

Länderspiele Argentinien

Messi ist mit Argentinien in der Qualifikation zur WM 2018 im Einsatz. Dabei steht die Albiceleste nach nur fünf Punkten aus den ersten vier Spielen durchaus schon unter Druck. Zunächst ist Argentinien am Freitag (25. März) zu Gast in Chile, wo sich gleichzeitig die Gelegenheit zur Revanche für das verlorene Finale der Copa America 2015 bietet. Danach erwartet Argentinien am Mittwoch (30. März) Bolivien zu einem Spiel, das auf dem Weg zur WM gewonnen werden muss.

> Donnerstag, 24.03.2016: Chile - Argentinien (20.30)
> Dienstag, 29.03.2016: Argentinien - Bolivien (20.30)

Länderspiele Portugal

Anders als für Messi und Argentinien stehen für Portugal und Cristiano Ronaldo nur Testspiele auf dem Programm. Zunächst erwarten die Portugiesen am Freitag (25. März) Bulgarien, ehe dann am 29. März Belgien zu Gast ist in Leiria. Dorthin wurde das zwischenzeitlich in Folge der Anschläge in Brüssel und der deshalb angespannten Sicherheitslage sogar schon abgesagte Spiel kurzfristig verlegt. Ronaldo und Co. dürften sich daran nicht sonderlich stören, bleiben den Portugiesen dadurch doch größere Reisestrapazen erspart.

>Freitag, 25.03.2016: Portugal – Bulgarien (21.45)
> Dienstag, 29.03.2016: Belgien – Portugal (20.45)

Während Ronaldo am Mittwoch schon wieder in Madrid trainieren dürfte, wird Messi wohl frühestens am Donnerstagnachmittag und damit zwei Tage vor dem Clásico das Training in Barcelona aufnehmen.

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Messi, Suárez und der Elfmeter, der gerade die Runde macht

Das Ligaspiel zwischen dem FC Barcelona und Celta de Vigo (6:1) am Sonntag (14.02.2016) wird in die Geschichtsbücher eingehen und zwar aufgrund einer einzigen Szene, die sich etwa zehn Minuten vor Spielende, beim Stand von 3:1 für die Hausherren ereignete. Messi war nach einer tollen Soloaktion an der Torauslinie in den gegnerischen Strafraum eingedrungen und dort gefoult worden, die Katalanen bekamen folgerichtig einen Elfmeter zugesprochen. Der Argentinier schnappte sich den Ball, legte ihn entschlossen auf den Elfmeterpunkt. Hochkonzentriert nahm er Anlauf... doch statt selbst zu schießen legte er völlig überraschend rechts auf den in den Strafraum sprintenden Luis Suárez auf, der den verdutzen Celta-Keeper bezwang und sein 23. Ligator erzielte. Die Bilder dieser Genialität gehen derzeit um die Welt und wir möchten sie euch selbstverständlich nicht vorenthalten:

Übrigens: für alle die glauben, dass Messi der erste war, der einen Elfmeter auf diese Art schoss, dem sei gesagt, dass bereits 1982 ein gewisser Johann Cruyff zusammen mit seinem Teamkollegen Jesper Olsen bei Ajax Amsterdam eine ähnliche Aktion fabrizierte, allerdings in einer anderen Variante. Damals gegen Helmond Sport legte Cruyff auf Olsen vor, der aber passte den Ball zurück auf Cruyff, der wiederum das Tor erzielte.

Nun, mehr als 33 Jahre später, an einem 14. Februar, erweckte mit Lionel Messi ein anderes Genie diesen Spielzug zum Leben, zusammen mit seinem Teamkollegen Luis Suárez.

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Champions League: Diese Rekorde warten noch auf Ronaldo und Messi

Wer schon mal einen Blick auf unsere Rubrik Rekorde geworfen hat, der wird sich mitunter fragen, ob es überhaupt noch wichtige Bestmarken in der Welt des Fußballs gibt, die noch nicht in der Hand von einem der beiden Superstars liegen. Die UEFA hat sich wohl die gleiche Frage gestellt und bezogen auf die Champions League tatsächlich einige Rekorde gefunden, deren Inhaber tatsächlich weder Ronaldo noch Messi heißen.

Endspieltore

  • Meiste Tore in Endspielen des Pokals der europäischen Meistervereine: 7 – Alfrédo Di Stéfano, Ferenc Puskás (beide Real Madrid)
  • In fünf Endspielen erfolgreich: Alfrédo Di Stéfano (Real Madrid, 1956, 1957, 1958, 1959, 1960)
  • Meiste Tore in einem einzelnen Endspiel des Europapokals der Landesmeister: 4 – Ferenc Puskás (Real Madrid, 1960)
  • Meiste Tore in einem einzelnen Endspiel der UEFA Champions League: 2 – Daniele Massaro (AC Milan, 1994), Karl-Heinz Riedle (Borussia Dortmund, 1997), Hernán Crespo (Milan, 2005), Filippo Inzaghi (Milan, 2007), Diego Milito (Inter Mailand, 2010)

Messi und Ronaldo haben je zweimal in einem Finale je ein Tor erzielt (Messi 2009 und 2011 und Ronaldo 2008 und 2014).

Tore im Pokal der europäischen Meistervereine/in der UEFA Champions League

  • Meiste Tore in der Gruppenphase der UEFA Champions League: Raúl González (53)
  • Meiste Tore im Viertelfinale des Europapokals der Landesmeister/der UEFA Champions League: Alfrédo Di Stéfano (14)
  • Meiste Tore im Halbfinale: Alfrédo Di Stéfano (11)

Sowohl Cristiano Ronaldo (derzeitiger Rekordhalter) als auch Messi haben Raúl als besten Torschützenkönig der UEFA Champions League überholt, doch der Spanier hält noch immer den Rekord als Spieler mit den meisten Toren in der Gruppenphase der Champions League, wobei es nur eine Frage der Zeit ist, bis sowohl Messi (47) als auch Ronaldo (49) auch diese Bestmarke knacken.

Di Stéfano hält derzeit die Rekorde sowohl für die meisten Tore im Viertelfinale als auch im Halbfinale, doch auch hier liegen Ronaldo (12 / 8) und Messi (10 / 4) auf der Lauer.

Erfolge mit unterschiedlichen Vereinen

  • Endspielsiege mit verschiedenen Vereinen in der UEFA Champions League: 3 – Clarence Seedorf (Ajax 1995, Real Madrid 1998, Milan 2003, 2007)
  • Für die meisten Teams in der UEFA Champions League als Torschütze erfolgreich: 6 – Zlatan Ibrahimović (Ajax, Juventus, Inter, Barcelona, Milan, Paris Saint-Germain)

Cristiano Ronaldo hat als einziger Spieler für zwei unterschiedliche Siegerteams in einem Finale getroffen (Manchester United 2008 und Real Madrid 2014). Der einzige andere Spieler, der mit zwei verschiedenen Teams in einem Finale ein Tor erzielte, war Velibor Vasović (Partizan 1966 und Ajax 1969), der jedoch beide Endspiele verlor.

Der Rekord von Zlatan Ibrahimovic, der für sechs verschiedene Teams in der Champions League traf, scheint fürs erste nicht in Gefahr zu sein. Während Ronaldo bisher für zwei verschiedene Teams traf, erzielte Messi alle seine Tore für den FC Barcelona.

Älteste Torschützen

  • Endspiel der UEFA Champions League: Paolo Maldini (36 Jahre, 333 Tage) Milan - Liverpool FC (25.05.2005)
  • UEFA Champions League, Gruppenphase bis zum Endspiel: Francesco Totti (38 Jahre, 59 Tage)
    ZSKA Moskva - Roma (25.11.2014)
  • Europapokal der Landesmeister: Manfred Burgsmüller (38 Jahre, 293 Tage)
    Werder Bremen - Dynamo Berlin (11.10.1988)

Bis zum Finale der Saison 2021/22 müsste Cristiano Ronaldo warten, um Paolo Maldini als ältesten Torschützen in einem CL-Finale abzulösen, während Messi erst in der Spielzeit 2023/24 seine erste Chance bekommen würde – und auch nur dann, wenn das Finale nicht vor dem 23. Mai stattfinden würde, denn sonst müsste der Argentinier ein weiteres Jahr warten.

Um Totti als ältesten Champions-League-Torschützen zu überholen, müsste Ronaldo nach dem 22. November 2023, Messi wiederum nach dem 13. April 2026 treffen!

Schnellste Tore

  • Frühestes Tor in der UEFA Champions League: Roy Makaay (10,12 Sekunden)
    Bayern München - Real Madrid (07.03.2007)
  • Schnellstes Tor im Endspiel der UEFA Champions League: Paolo Maldini (53 Sekunden)
    Milan - Liverpool (25.05.2005)

Gegen Real Madrid traf Roy Makaay nach nur 10,12 Sekunden. Sowohl Ronaldo als auch Messi benötigten dagegen vier Minuten für ihr schnellstes UCL-Tor – Ronaldo traf im Oktober 2013 gegen Juve, Messi erzielte sein schnellstes Tor in der Champions League im Oktober 2008 gegen den FC Basel.

Hattricks

  • Schnellster Dreierpack in der UEFA Champions League: Bafétimbi Gomis (8 Minuten)
    Dinamo Zagreb - Olympique Lyonnais, 07.12.2011
  • Dreierpacks in aufeinanderfolgenden Partien in der UEFA Champions League: Luiz Adriano (2)
    FC BATE Borisov - FC Shakhtar Donetsk (21.10.14) & FC Shakhtar Donetsk - FC BATE Borisov (05.11.14)

Messi und Ronaldo halten zusammen den Rekord für die meisten Hattricks in der Champions League. Beide haben bisher fünf Fünferpacks erzielt. Den schnellsten Hattrick erzielte Messi innerhalb von 22 Minuten gegen Arsenal – es war auch sein erster – im Jahr 2010. Gegen Bayer Leverkusen am 7. März 2012 vergingen bei seinem Fünferpack zwischen dem zweiten und dem vierten Tor 16 Minuten.

Für seinen Viererpack gegen Malmö am letzten Spieltag der Gruppenphase 2015/16 benötigte Ronaldo 12 Minuten.

Langzeitrekorde

  • Tore in den meisten aufeinanderfolgenden Spielzeiten in der UEFA Champions League: Raúl González (14)
  • Tore in den meisten Spielzeiten der UEFA Champions League: Ryan Giggs (16)

Während Ronaldo weder mit Sporting CP (eine Saison) noch in den ersten zwei Saisons mit Manchester United in der Champions League erfolgreich war, traf er in den darauffolgenden zehn Spielzeiten in Folge. Um den Rekord von Raúl zu knacken, müsste er in den kommenden fünf Saisons in Folge treffen. Um den Rekord von Ryan Giggs dagegen zu brechen, müsste Ronaldo spielen, bis er über 40 ist.
Messi hingegen hat in jeder der elf Saisons getroffen, die er gespielt hat und somit könnte er in seinen Dreißigern sowohl Raúls als auch Giggs‘ Rekord knacken.

Die konstantesten Spieler

  • Tore in den meisten Spielen in Folge: Ruud van Nistelrooy (9), Manchester United, 2002/03
  • Bester Tordurchschnitt in Europapokal/UEFA Champions League: 0,97 – Gerd Müller (Bayern)
  • Bester Tordurchschnitt in UEFA-Vereinswettbewerben*: 0,90 – Radamel Falcao (Porto, Atlético Madrid)

Ronaldo traf in der Saison 2013/14 in acht Spielen in Folge und blieb damit nur ein Tor von dem Rekord von van Nistelrooy (9) entfernt. Bezogen auf den besten Tordurchschnitt, der bei 0,97 Toren pro Spiel liegt (Gerd Müller), kann Ronaldo nicht mithalten. Sein Durchschnitt in der Champions League liegt bei 0,71 Toren / Spiel (89 Tore in 125 Spielen), sein Schnitt in allen europäischen Wettbewerben liegt ebenfalls bei 0,71 (91 Tore in 128 Spielen). Messis Tordurchschnitt liegt etwas höher (0,78 in der Champions League – 80 Tore in 102 Spielen; 0,78 in allen Wettbewerben – 83 Tore bei 106 Einsätzen).

raul-ronaldo-messi-21012016

* UEFA-Vereinswettbewerbe bedeutet Europapokals der Landesmeister/UEFA Champions League, UEFA-Pokal/UEFA Europa League, Europa/Südamerika-Pokal, Pokal der Pokalsieger, UEFA-Superpokal und UEFA Intertoto Cup

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Weltfußballer 2015: Lionel Messi diesmal wieder vor Cristiano Ronaldo

Auch wenn sich Neymar dank seiner Nominierung unter die letzten Drei vor der FIFA-Gala am heutigen Montag in Zürich ebenfalls Hoffnungen auf seine erstmalige Auszeichnung als Weltfußballer des Jahres machen durften, war doch im Vorfeld schon klar, dass die Entscheidung wieder zwischen Lionel Messi und Cristiano Ronaldo fallen würde.

https://www.youtube.com/watch?v=M5tmVUQwErA

Seit 2008 erhielt immer einer der beiden fraglos besten Fußballer unserer Zeit die Ballon d'Or und dabei blieb es auch 2015. Nach den vier Triumphen in Folge von 2009 bis 2012 und zwischenzeitlich zwei Siegen von Ronaldo vereinte diesmal wieder Messi die meisten Stimmen auf sich.

41,33 Prozent der Stimmen, die von den Trainern und Kapitänen aller der FIFA angeschlossenen Nationalteams sowie jeweils einem Medienvertreter aus diesen Ländern stammten, erhielt der Argentinier, der mit dem FC Barcelona bis auf die spanische Supercopa alles gewann, was es 2015 zu gewinnen gab.

Für Cristiano Ronaldo, der zwar mehr Tore erzielte als Messi, aber mit Real Madrid ohne Trophäe blieb, stimmten 27,76 Prozent der Wahlberechtigten. Zum drittplatzierten Neymar mit 7,86 Prozent klaffte dann erwartungsgemäß schon eine große Lücke. Neymar ist aber derjenige, dem es am ehesten zuzutrauen ist, in die Phalanx von Messi und Ronaldo einzubrechen. Gerade Messi ist aber auch 2016 schon wieder überragend gestartet und scheint auf dem besten Weg zum sechsten Weltfußballer-Titel, während Ronaldo schon seit einigen Monaten nicht mehr auf absolutem Top-Niveau agiert, aber natürlich jederzeit wieder durchstarten kann.

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Copa del Rey: Messis Traumtor gegen Espanyol aus unterschiedlichen Perspektiven


Mit zwei Toren und zwei Vorlagen war Lionel Messi beim gestrigen Pokalspiel gegen Espanyol (4:1) an allen vier Barça-Toren beteiligt. Das zweite Tor erzielte der 28-Jährige dabei per herrlichem Freistoß.

Es war das vierte Freistoßtor für Messi in der laufenden Saison. Außerdem holte er mit dem Tor Ronaldinho als Spieler des FC Barcelona mit den meisten Freistoßtoren ein. Beide haben 19 Mal per Freistoß getroffen.

Hier könnt ihr das Traumtor des Argentiniers aus allen möglichen Winkeln und Perspektiven betrachten:

https://www.instagram.com/p/BANhLbBP0t8

 

 

 

 

 

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Cristiano Ronaldo bleibt im Clásico blass – Lionel Messi feiert sein Comeback

In den vergangenen Jahren waren Cristano Ronaldo und Lionel Messi nicht selten die Hauptfiguren im Clásico. Am gestrigen Samstag, beim in dieser Form nicht zu erwartenden 4:0-Sieg des FC Barcelona bei Real Madrid, spielten die beiden Superstars aber nur eine Nebenrolle.

Während Luis Suárez, Neymar und Andrés Iniesta groß aufspielten und auch für die vier Tore verantwortlich zeichneten, saß Messi nach knapp zwei Monaten Verletzungspause wie erwartet beim Anpfiff auf der Bank. Nach 56 Minuten kam der Argentinier aber für Ivan Rakitic und damit zum ersehnten Comeback. Und Messi ließ in einigen Aktionen gleich wieder seine Klasse aufblitzen. Ein Tor oder eine Vorlage blieben dem vierfachen Weltfußballer indes verwehrt, was sich angesichts des klaren Sieges der Katalanen aber verschmerzen ließ.

Video: Messi vs. Real Madrid (21.11.2015)

Auf der anderen Seite ging Cristiano Ronaldo mit seinen Kollegen unter. In der ersten Hälfte fand auch der Portugiese keine Mittel gegen die Überlegenheit des Erzrivalen und als Real Madrid nach der Pause kurzzeitig am Drücker war, war von Ronaldo auch nicht viel zu sehen. Erst als die Partie schon entschieden war, kam Ronaldo zu zwei Chancen, scheiterte aber jeweils an Barça-Keeper Claudio Bravo: sowohl einen Heber aus kurzer Distanz als auch einen Kopfball Ronaldos konnte Bravo parieren.

Video: Ronaldo vs. FC Barcelona (21.11.2015)

Ronaldo sucht damit weiterhin nach der Leichtigkeit der letzten Jahre und bleibt bei acht Treffern in zwölf Liga-Spielen. Für Messi sind drei Tore in sieben Partien notiert. Für beide gemessen an den letzten Jahren eine eher maue Ausbeute.

Clásico-Statistik  von Ronaldo und Messi

Vergleich man die Statistik von Messi und Ronaldo bei den Clásicos, so sieht die Bilanz des 30-jährigen Stürmer von Real Madrid alles anderes als gut aus. Von den 24 Duellen, die Ronaldo im Trikot von Real Madrid gegen den FC Barcelona bestritten hat, konnte er lediglich sechs gewinnen. Von den 18 anderen Spielen endeten sechs Unentschieden und 12 mit einer Niederlage.

Auf der anderen Seite hat Messi 31 Mal gegen Real Madrid mit einer deutlich besseren Bilanz: 15 Siege, 7 Niederlagen und 9 Unentschieden.

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Clásico: Ronaldo auf der Suche nach der Top-Form – Messi wohl mindestens auf der Bank

Das ewige Duell zwischen Cristiano Ronaldo und Lionel Messi um den inoffiziellen Status des besten Spielers der Welt geht in seine nächste Runde. Am Samstag erwartet Ronaldo mit Real Madrid den FC Barcelona, der allem Anschein nach erstmals nach knapp zwei Monaten Verletzungspause wieder auf Messi zurückgreifen kann.

Offiziell gibt es bislang zwar keine Aussage bezüglich eines Einsatzes von Messi, doch nach einer Woche im Mannschaftstraining ist so gut wie sicher, dass der vierfache Weltfußballer zumindest zum 18er-Kader von Trainer Luis Enrique zählen wird. Dass Sturmpartner Luis Suárez davon sprach, noch nicht zu wissen, ob Messi in der Startelf stehe oder von der Bank komme, lässt erahnen, dass der Argentinier bereit ist für sein Comeback. Die endgültige Entscheidung dürfte aber erst am Spieltag fallen und vermutlich nicht vor den offiziellen Aufstellungen eine Stunde vor Spielbeginn bekannt werden. Da Messi in der Vergangenheit nach längeren Verletzungspausen meist einige Wochen brauchte, um zu seiner Form zu finden, gibt es durchaus nicht wenige Stimmen, die den Superstar lieber als Joker sähen, zumal Suárez und Neymar in Abwesenheit ihres kongenialen Kollegen blendend harmonierten.

Cristiano Ronaldo hat derweil keine körperlichen Beschwerden, ist aber dennoch nicht in Top-Form. Schon alleine die Bilanz von acht Toren in elf Liga-Spielen ist für die Verhältnisse des Portugiesen unterdurchschnittlich. Und bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass der 30-Jährige sogar in sieben dieser elf Partien torlos geblieben ist. Ohne den Fünferpack am dritten Spieltag bei Espanyol Barcelona (6:0) sind es lediglich drei Tore in zehn Spielen. Für Ronaldo, der zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison schon 18-mal getroffen hatte, eine ganz schwache Ausbeute. Wird diese im Clásico aufpoliert, würde indes kaum mehr jemand von den letzten Monaten sprechen.

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Ronaldo hat in nur drei von zwölf Spielen getroffen

Zwar hat Cristiano Ronaldo mit seinen beiden Toren gegen Malmö vor ein paar Wochen Raúl als besten Torschützen von Real Madrid eingeholt (beide 323 Tore) und auch kommt der amtierende Weltfußballer in dieser Saison bereits auf zehn Tore, doch gibt es eine Statistik, die beweist, dass der Portugiese derzeit in einer kleinen Formkrise steckt. In den zwölf Pflichtspielen, die der 30-Jährige insgesamt, also mit Klub und Land, bestritten hat, hat er nämlich lediglich in drei ein Tor erzielt.

Nur in einem Ligaspiel getroffen

In der Liga BBVA hat der Stürmer von Real Madrid bisher sieben Spiele absolviert und dabei fünf Tore erzielt. Zweifelsohne ein ordentlicher Schnitt, doch die fünf Tore erzielte er in Form eines Fünferpacks gegen Espanyol, sprich in einem einzigen Spiel. In den anderen sechs Partien blieb er torlos.

Zwei Doppelpacks in der Champions League

Immerhin, in der Champions League kann dieser Schnitt durch seine beiden Doppelpacks gegen Donetsk (2x Elfmeter) und Malmö etwas verbessert werden.

Sechs Ligaspiele ohne Tor

Bisher hat Ronaldo alle Spiele mit Real Madrid durchgespielt. Ohne Tor blieb er gegen Sporting Gijón, Betis, Granada, Athletic, Málaga und Atlético de Madrid.

Zum Vergleich: Sein Teamkollege Karim Benzema hat zwar in acht Spielen "nur" sieben Tore erzielt, dafür blieb er nur in zwei Spielen ohne Torerfolg und war zudem der einzige Real-Torschütze in drei Partien (Granada, Athletic und Atlético). Der Franzose liegt in der Pichichi-Rangliste mit sechs Toren vor Ronaldo...

Kein Tor mit Portugal

Werfen wir einen Blick auf die Spiele Ronaldos mit Portugal. Hier spielte er 67 Minuten gegen Frankreich (Freundschaftsspiel) und blieb, wie auch in den beiden EM-Qualifikationsspielen gegen Albanien und Dänemark, ohne Tor.

Für einen Spieler, der in der vergangenen Saison allein in der Liga 48 Tore erzielte, kürzlich die Marke von 500 Karriere-Toren knackte, einen unglaublichen Schnitt von mehr als einem Tor pro Spiel bei Real Madrid hat und in dieser Woche seinen vierten Goldenen Schuh in Empfang nehmen wird, sind diese Zahlen nur schwer zu rechtfertigen.

Video: Letztes Ronaldo-Tor (vs. Malmö)

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Sind Messi und Cristiano in Wahrheit beste Freunde?

Messi-Ronaldo-Freunde

Wie sähe wohl ein Tag im Leben der beiden besten Fußballspieler des Planeten, Cristiano Ronaldo und Lionel Messi, aus, wenn beide nicht Erzrivalen sondern beste Freunde wären?

Das folgende Video, welches wir auf 'FootbOlé' gefunden haben, zeigt, wie ein solcher hypothetischer Tag ablaufen könnte. Das parodistische Video vereint sowohl fiktive als auch reale Elemente und zeigt beide u. a. beim Spazierengehen, beim Besuch eines Einkaufszentrums, beim Motorradfahren, im Fitnessstudio und beim Sonnen...

Ein lustiger Clip, der unserer Meinung nach das Potential hat, sich zu einem viralen Hit zu entwickeln 😉

Video: facebook.com/fcfootbole

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