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Nach seinem Tor gegen Marokko: Ronaldo überholt Puskas

Ronaldo hat im zweiten WM-Spiel 2018 sein viertes WM-Tor für Portugal erzielt. Gegen Marokko köpfte der 33-Jährige bereits in der 4. Minute eine Flanke von Moutinho zum 1-0 ein.

Bei diesem Ergebnis blieb es am Ende dann auch. Damit ist Marokko als erster der 32 WM-Teilnehmer 2018 mathematisch ausgeschieden.

Portugal hingegen hat in der Gruppe B mit vier Punkte vorerst die Tabellenführung übernommen, allerdings mit einem Spiel mehr.

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Ronaldo führt WM-Torschützenliste an

Ronaldo führt mit vier Toren aktuell die WM-Torschützenliste an. Das Tor gegen Marokko war sein 85. Treffer im Portugal Trikot, wodurch CR7 den legendären Ferenc Puskás von Platz 2 der Spieler mit den meisten Länderspieltoren verdrängte!

Vor ihm liegt jetzt nur noch der Iraner Ali Daei, der in 149 Länderspielen auf 109 Treffer kam.

Vier Tore in den ersten zwei WM-Spielen

Ronaldo ist außerdem der erste portugiesische Spieler, der in den ersten beiden Partien einer WM vier Tore erzielt.

Überhaupt war dies seit der Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea/Japan keinem Spieler mehr gelungen. Damals schaffte es Miroslav Klose.

Vor diesem schafften es wiederum Batistuta (1998), Elkjaer (1986), Rummenigge (1982), Lato (1974), Szarmach (1974), Müller (1970) und Florian Albert (1962), vier Tore in den ersten beiden Spielen einer Fußball-WM zu erzielen.

WM 2018: Argentinien trotz Messi keiner der Top-Favoriten

Bei der WM 2014 brillierte Argentinien zwar nur selten, schaffte es aber dennoch bis ins Endspiel, wo der Albiceleste beim 0:1 nach Verlängerung gegen Deutschland aber die Krönung versagt blieb. Ebenso bei den beiden Auflagen der Copa America in den Jahren 2015 und 2016, als im Finale jeweils gegen Chile verloren wurde. Argentinien wartet somit nicht nur seit 1986 auf den dritten WM-Titel der Verbandsgeschichte, sondern zugleich seit dem Gewinn der Copa America 1993 auf einen ganz großen Erfolg.

Das soll sich bei der WM 2018 ändern, bei der Argentinien möglicherweise zum letzten Mal von Lionel Messi angeführt wird, der während des Turniers am 24. Juni seinen 31. Geburtstag feiert und folglich bei der Winter-WM viereinhalb Jahre später in Katar bereits 35 wäre. Doch ob Messi alleine bei der WM in Russland reichen wird, erscheint fraglich, obwohl der Superstar des FC Barcelona in der Offensive reihenweise weitere exzellente Individualisten um sich weiß. Doch schon vor dem verletzungsbedingten Ausfall von Stammkeeper Sergio Romero verkörperte Argentinien in Sachen Defensive nur bedingt oberstes Niveau. Überdeutlich wurde dies bei der herben 1:6-Pleite im Testspiel Ende März in Spanien, als die Albiceleste ohne den angeschlagen geschonten Messi mächtig unter die Räder kam.

Zuvor war es einmal mehr Messi, der Argentinien am Ende einer nicht wirklich souveränen WM-Qualifikation rettete. Am letzten Spieltag erzielte der Kapitän alle drei Treffer zum 3:1-Sieg in Ecuador, mit dem Argentinien das WM-Ticket erst löst. Auf den ersten Blick zwar auf einem guten dritten Platz hinter Brasilien und Kolumbien, allerdings auch nur mit zwei Punkten mehr als die als Sechster schon nicht mehr qualifizierte Auswahl Chiles.

In Russland erwartet Argentinien schon in der Vorrunde keine einfache Aufgabe. Mit Kroatien gehört ein stark besetzter Geheimfavorit zu den Gruppengegnern, ebenso wie das unangenehm zu bespielende Team aus Island, das schon bei der EM 2016 überraschte. Und mit Nigeria trifft die wieder von Adidas ausgerüstete und im traditionellen Weiß-Hellblau spielende Auswahl Argentiniens zudem auf die aktuell vielleicht stärkste Mannschaft Afrikas. Sollte der Sprung ins Achtelfinale gelingen, ginge es gegen ein Team aus Gruppe C, in der Frankreich sicherlich eine Mammutaufgabe wäre, die übrigen Teams aus Peru, Dänemark und Australien aber schlagbar sein sollten. Danach könnte es aber schwierig werden, denn zu den Top-Favoriten vom Schlage Spanien,

WM 2018: Kann Portugal den EM-Coup bestätigen?

Obwohl Cristiano Ronaldo, der nach seinem verletzungsbedingten Aus als eine Art Co-Trainer an der Seitenlinie fungierte, über weite Strecken des Finale nicht mitwirken konnte, krönte sich Portugal 2016 mit einem 1:0-Sieg nach Verlängerung über Gastgeber Frankreich zum ersten Mal überhaupt zum Europameister. Aufgrund dieses Titels sind die Erwartungen an die Iberer vor der WM 2018 nicht gerade gering, doch zu den Top-Favoriten zählt die portugiesische Auswahl trotz eines nach wie vor äußerst treffsicheren und diesmal im Vorfeld des Turniers auch nicht angeschlagenen Ronaldo nicht. Ronaldo verkörpert zwar sicherlich absolute Weltklasse, doch die übrige Mannschaft Portugals besitzt diese nicht oder allenfalls in vereinzelten Ansätzen.

Schon der Gewinn der EM 2016 fußte auf eine sehr disziplinierten Leistung einer gerade defensiv bestens organisierten Mannschaft. Dass sein Team spielerisch nicht brillierte und in der Vorrunde mit drei Unentschieden sogar nur Dritter wurde, rechtfertigte Trainer Fernando Santos mit dem unter dem Strich stehenden Erfolg, was naturgemäß jede Kritik abperlen ließ.

Auch in Russland wird der erfahrene Fernando Santos wieder vornehmlich auf ein funktionierendes Kollektiv setzen, aus dem aber natürlich einige Individualisten herausragen. Neben Ronaldo vor allem auch Spielmacher Bernardo Silva, der ein gutes erstes Jahr bei Manchester City gespielt hat. Dagegen konnte Andre Silva, der in der Qualifikation mit neun Treffern hinter Ronaldo (15) zweibeste Torschütze beim AC Mailand noch nicht wie erhofft überzeugen. Dennoch muss man sich um die portugiesische Offensive, in der hochveranlagte Akteure wie Goncalo Guedes oder Gelson Martins sowie Altstar Ricardo Quaresma starke Alternativen darstellen, keine Sorgen machen. Anders als um die überalterte Innenverteidigung mit Spielern wie Pepe, Jose Fonte oder Bruno Alves, die mangels nachrückender Akteure weiterhin gefragt sind. Alle drei sind aber weit über die 30-Jahre-Grenze hinaus und nur noch in international zwei- oder gar drittklassigen Ligen aktiv. Insbesondere die mangelnde Schnelligkeit im Abwehrzentrum könnte eine Schwäche sein, die offensivstarke Gegner für sich nutzen könnten.

In der Qualifikation fiel die Entscheidung erst am letzten Spieltag. Mit einem 2:0 gegen die Schweiz und damit dem neunten Sieg in Folge gelang der Gruppensieg, nachdem das Auftaktspiel in der Schweiz mit dem gleichen Ergebnis verloren worden war.

Bei der WM geht es für Portugal mit dem iberischen Nachbarschaftsduell gleich richtig intensiv los, ehe in den Spielen gegen Marokko und den Iran die Favoritenrolle klar auf Seiten von Ronaldo und

Ronaldo vs Barça: Ein Tor von Di Stefano entfernt

Cristiano Ronaldo wird am kommenden Sonntag (6. Mai) sein 33. Duell gegen den FC Barcelona bestreiten. Gegen kein anderes Team hat der Portugiese so oft gespielt wie gegen die Katalanen.

Im Trikot von Real Madrid hat Real Madrid bisher 17 Tore gegen den Erzrivalen erzielt. Damit trennt „CR7“ nur noch ein Treffer von Alfredo Di Stéfano als bester Clásico-Torschütze von Real Madrid.

Di Stéfano 18 – 17 Cristiano Ronaldo

Mit einem Tor beim Clásico am Sonntag (Live-Stream Infos) könnte Ronaldo also mit Di Stéfano gleichziehen und zum besten Torschützen von Real Madrid in der Clásico-Geschichte werden. Um Di Stéfano zu überholen, bräuchte Ronaldo schon einen Doppelpack. Dies ist ihm gegen Barça allerdings erst zweimal gelungen.

Die 17 Clásico-Tore von Cristiano Ronaldo im Detail:

  • 2010/11, Liga, 32. Spieltag, Real Madrid 1 – 2 FC Barcelona (ein Tor)
  • 2010/11, Copa del Rey, Finale, Real Madrid 1 – 0 FC Barcelona (ein Tor)
  • 2011/12, spanischer Supercup, Rückspiel, FC Barcelona 3 – 2 Real Madrid (ein Tor)
  • 2011/12, Copa del Rey, Viertelfinale, Hinspiel, Real Madrid 1 – 2 FC Barcelona (ein Tor)
  • 2011/12, Copa del Rey, Viertelfinale, Rückspiel, FC Barcelona 2 – 2 Real Madrid (ein Tor)
  • 2011/12, Liga, 35. Spieltag, FC Barcelona 1 – 2 Real Madrid (ein Tor)
  • 2012/13, spanischer Supercup, Hinspiel, FC Barcelona 3 – 2 Real Madrid (ein Tor)
  • 2012/13, spanischer Supercup, Rückspiel, Real Madrid 2 – 1 FC Barcelona (ein Tor)
  • 2012/13, Liga, 7. Spieltag, FC Barcelona 2 – 2 Real Madrid (zwei Tore)
  • 2012/13, Copa del Rey, Halbfinale, Rückspiel, FC Barcelona 1 – 3 Real Madrid (zwei Tore)
  • 2013/14, Liga, 29. Spieltag, Real Madrid 3 – 4 FC Barcelona (ein Tor)
  • 2014/15, Liga, 9. Spieltag, Real Madrid 3 – 1 FC Barcelona (ein Tor)
  • 2014/15, Liga, 28. Spieltag, FC Barcelona 2 – 1 Real Madrid (ein Tor)
  • 2015/16, Liga, 31. Spieltag, FC Barcelona 1 – 2 Real Madrid (ein Tor)
  • 2017/18, spanischer Supercup, Hinspiel, FC Barcelona 1 – 2 Real Madrid (ein Tor)

Video: Das erste Clásico-Tor von Ronaldo

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33 Saisontore: Ronaldo überholt Messi

Cristiano Ronaldo hat nach seinem Doppelpack gegen Eibar am Wochenende (1-2 Auswärtssieg) Lionel Messi als bester Torschütze der spanischen Liga in der laufenden Saison 2017/18 überholt. In 34 Spielen kommt der fünfmalige Weltfußballer des Jahres auf nunmehr 33 Tore. Barcelonas Messi hat in 41 Spielen 32 Tore erzielt.

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Von August bis Januar hatte Cristiano Ronaldo noch gerade mal 16 Treffer auf seinem Torekonto gehabt (Messi 19), doch in den letzten Wochen hat der 33-Jährige wieder seine alte Torgefährlichkeit wieder erlangt, was sich nicht zuletzt auch in der Anzahl an Minuten widerspiegelt, die er im Durchschnitt für ein Tor benötigt: 87. Zum Vergleich: Messi benötigt in der Saison 2017/18 20 Minuten mehr für ein Tor.

Die 33 Tore von Ronaldo im Detail

Die 33 Tore von CR7 teilen sich wie folgt auf:

  • 18 LaLiga
  • 12 Champions League
  • 2 FIFA Klub-WM
  • 1 Spanischer Supercup

Dem Real-Star folgen mit Lionel Messi (32 Tore in 41 Spielen) und Luis Suárez (24 Tore in 39 Spielen) gleich zwei Spieler des Erzrivalen FC Barcelona.

Cristiano hat in den letzten sieben Spielen in Folge getroffen (insgesamt 13 Tore), in den letzten zehn Partien kommt er gar auf 17 Treffer. Seit seinem Hattrick gegen Real Sociedad am 10. Februar hat Ronaldo in jedem Spiel im Trikot von Real Madrid mindestens ein Tor erzielt.

Zidane: „Von einer anderen Galaxie“

Real-Coach Zinédine Zidane lobte Ronaldo nach dem Doppelpack in Ipurua: „Er ist anders, er ist speziell. Für mich ist er von einer anderen Galaxie. Er weiß, dass er treffen wird. Die Statistik spricht für sich und wir wissen, was er uns geben kann“.

Wie viel verdient Messi? Sein Gehalt im Detail

Am vergangenen 25. November machte der FC Barcelona die Vertragsverlängerung von Leo Messi offiziell bekannt. Doch, wie viel verdient Messi eigentlich?

Der neue Vertrag, der den Argentinier bis zum Jahr 2021 an den katalanischen Klub bindet, hat es in sich – zumindest was das Gehalt des 30-jährigen angeht. Wie das französische Portal Mediapart nämlich berichtet (und sich dabei auf durch Football Leaks veröffentlichte Dokumente bezieht), beträgt das Jahresbruttogehalt von Messi für die kommenden vier Jahre mehr als 100 Millionen Euro.

Messi verdient doppelt so viel wie Cristiano Ronaldo

Mediapart zufolge hat sich das Gehalt von Messi damit nahezu verdoppelt. Die „Pulga“ verdient ca. 50 Millionen Euro netto und damit etwa doppelt so viel wie sein Erzrivale Cristiano Ronaldo, der ja auch jüngst zugegeben hat, mit seinem Gehalt unzufrieden zu sein – verglichen natürlich mit den – neuen – Gehältern von Messi und Neymar. Der Brasilianer verdient Football Leaks zufolge 37 Millionen Euro netto pro Jahr.

Neuer Vertrag kostet den FC Barcelona mehr als 400 Millionen Euro

Für den FC Barcelona bedeutet der neue Vertrag Messi Ausgaben von mehr als 400 Millionen Euro für die kommenden vier Spielzeiten.

So setzen sich die insgesamt 417,5 Millionen Euro zusammen:

  • 71 Millionen Euro: Jahresgehalt brutto (inkl. 15% Werbeeinnahmen)
  • 63,5 Millionen Euro: Handgeld bzw. Verlängerungsprämie
  • 70 Millionen Euro: „Loyalitäts-Bonus“ (wenn der Spieler den Klub nicht vorzeitig verlässt)

macht also: 71 x 4 Jahre = 284 + 63,5 + 70 = 417,5 Millionen Euro

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Messi Bonuszahlungen

Zu diesen 417,5 Millionen Euro können noch diverse Bonuszahlungen hinzukommen, die das Jahresgehalt von Messi weiter steigen lassen würden:

+ 1,9 Millionen Euro, wenn er 60% der Saisonspiele bestreitet.
+ 12 Millionen Euro, wenn er die Champions League gewinnt.

Macht also maximal 122 Millionen Euro pro Jahr…

Zwölf Spiele, ein Tor: Cristiano Ronaldo auf dem Weg zum Negativrekord

Zwölf Spieltage sind in der Primera División 2017/18 bereits absolviert, also knapp ein Drittel, und der Rückstand von Real Madrid auf Tabellenführer FC Barcelona beträgt bereits uneinholbare zehn Punkte. Uneinholbar, weil es in der Geschichte der Liga noch keinem Team gelungen ist, einen solchen Rückstand aufzuholen, um am Ende noch Meister zu werden.

Mit ein Grund für diesen 10-Punkte-Rückstand dürfte die aktuelle Torflaute von Cristiano Ronaldo sein, der in dieser Saison 2017/18 seinen schlechtesten Ligastart seit seinem Debüt im Trikot von Real Madrid im Sommer 2009 hingelegt hat. In den bisher zwölf Spieltagen hat der Portugiese ein einziges Tor erzielt (die ersten vier Spieltage verpasste er aufgrund einer Sperre).

 

Dennoch: kein Vergleich zu den 20 Ligatoren, die er im selben Zeitraum in der Saison 2014/15 erzielt hat oder den 14 Treffern aus den Spielzeiten 2010/11 und 2011/12. Die bisher schlechteste Torstatistik in der Liga hatte CR7 in seiner ersten Saison bei den Königlichen: 2009/10 hatte er aber immerhin fünf Tore in den ersten zwölf Spieltagen erzielt – vier mehr als in der aktuellen Saison..

Video: Einziges Ligator 2017/18 von Ronaldo (vs. Getafe)

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CR7 Ligatore pro Saison (nach dem 12. Spieltag):

2009-10: 5
2010-11: 14
2011-12: 14
2012-13: 12
2013-14: 13
2014-15: 20
2015-16: 8
2016-17: 8
2017-18: 1 (720 Spielminuten)

55 Torschüsse, ein Tor

Neben der Tatsache, dass Ronaldo in 720 Spielminuten in der Liga nur einen einzigen Treffer fabriziert hat, dürfte – aus Sicht der Madrider und Ronaldo-Fans – vor allem die Effizienz des 32-Jährigen in LaLiga 2017/18 besorgniserregend sein, liegt diese doch bei mageren 1,8 Prozent. Oder anders ausgedrückt: Ronaldo hat 55 Torschüsse benötigt, um ein einziges Ligator (gegen Getafe) zu erzielen. Zum Vergleich: in der Saison 2014/15 (20 Tore in den ersten zwölf Spieltagen) lag die Effizienz bei 21,3%. In der Spielzeit 2009/10 fanden immerhin 12,3% seiner Torschüsse den Weg ins gegnerische Tor.

Sprintduell Ronaldo vs. Jaunfran (Atlético 0-0 Real Madrid, 18.11.2017)

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3,2 Tore am Ende der Saison bei gleichbleibendem Schnitt

Hochgerechnet auf 38 Spieltage bei einem Schnitt von 0,083 Toren pro Spieltag käme Cristiano Ronaldo im Mai auf sage und schreibe 3,2 Saisontore. Um mit seiner aktuellen Effizient auf die Marke von 48 Toren aus der Saison 2014/15 zu kommen, würde Ronaldo bei seiner aktuellen Quote (1 Tor aus 55 Torschüssen) 2.640 Torschüsse benötigen! 2014/15 reichtem den fünfmaligen Weltfußballer gerade mal 225 Torschüsse…

Lionel Messi: Tor Nummer 100 in Europa

Mit seinem Freistoßtor zum 2:0 gestern beim Champions-League-Gruppenspiel gegen Olympiakos Piräus (Endstand 3:1) hat Lionel Messi einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere erreicht. Das Tor, sein dritter CL-Treffer in dieser Saison 2017/18, war sein 100. Tor in einem europäischen Wettbewerb.

100 Tore in 122 Spielen

Für diese 100 Europa-Tore benötigte Messi gerade mal 122 Spiele. Von den 100 Toren erzielte der 30-jährige Argentinier alle bis auf drei in der eurpäischen Königsklasse (97 Tore in 118 Spielen). Die anderen drei Treffer machte der fünfmalige Weltfußballer des Jahres im UEFA Super Cup (drei Tore in vier Spielen).

Ronaldo 113 – 100 Messi

Messi ist damit, nach Cristiano Ronaldo, der zweite Spieler in der Geschichte, der die Marke von 100 Toren in europäischen Wettbewerben erreicht. Für seine 100 Tore benötigte Ronaldo allerdings 21 Spiele mehr, nämlich 143. Oder anders ausgedrückt: Messi benötigte 4.698 Tage (12 Jahre und 315 Tage) bis zu seinem 100. Tor in Europa, Ronaldo 5.355 Tage (14 Jahre, 241 Tage).

Top-5 der Spieler mit den meisten Toren bei europäischen Wettbewerben:

  1. Cristiano Ronaldo (Manchester United/Real Madrid) 113 Tore
  2. Lionel Messi (FC Barcelona) 100
  3. Raúl González (Real Madrid/Schalke 04) 76
  4. Filippo Inzaghi (AC Parma/Juventus Turin/AC Mailand) 70
  5. Gerd Müller (FC Bayern München) 69

fett gedruckt: Spieler noch aktiv

Viererpack gegen Eibar: Messi jagt den Rekord von Gerd Müller

Mit seinem ersten Viererpack seit über vier Jahren (am 27. Januar 2013) hat Messi beim 6:1-Sieg über SD Eibar im Rahmen des 5. Spieltags der LaLiga 2017/18  einen großen Schritt in Richtung Rekord von Gerd Müller als der Spieler mit den meisten Toren in einer der fünf großen Ligen Europas gemacht.

Jimmy Greaves überholt

Gestern erzielte Messi seine Ligatore 355 bis 358 und überholte damit Jimmy Greaves, der als Spieler von Chelsea, Tottenahm und West Ham zwischen 1957 und 1971 insgesamt 357 Tore in der englischen Liga erzielte.

Messi belegt mit seinen 358 Ligatoren in der Primera División nun auf Platz zwei, vor ihm liegt nur noch Müller, der während seiner Zeit als Spieler des FC Bayern München (1964–1979) 365 Tore in 427 Bundesligaspielen erzielte.

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1,8 Tore pro Spiel

Sollte Messi seinen Schnitt von aktuell 1,8 Ligatoren pro Spiel beibehalten, so würde er wohl noch in diesem Jahr 2017 zum Spieler mit den meisten Toren für einen Klub in einer der fünf Top-Ligen Europa (Spanien, Italien, England, Deutschland, Frankreich) werden.

Neun Tore in den ersten fünf Ligaspielen

In seinen bisher fünf Partien 2017/18 hat der 30-jährige Argentinier bisher neun Treffer erzielt. Damit hat Messi den besten Ligastart in seinen mittlerweile 14 Saisons hingelegt. Noch nie zuvor hatte der Barça-Star in den ersten fünf Spieltagen die Marke von neun Tore erreicht!

Überhaupt ist Messi erst der fünfte Spieler, der in den letzten 70 Jahren in der spanischen Primera División neun oder mehr Tore in den ersten fünf Spieltagen erzielt. Vor ihm schafften diese Marke César, Pahiño, Amancio und Cristiano Ronaldo. Der Portugiese ist übrigens der Spieler mit den meisten Toren (369), wenn man alle Top-Ligen berücksichtigt. Ronaldo, der heute Abend gegen Betis sein erstes Ligaspiel 2017/18 bestreiten wird, hat bisher 265 Tore für Real Madrid erzielt. Dazu kommen noch 84 Premier-League-Treffer aus seiner Zeit bei Manchester United.

591 Pflichtspiele für Barça

Messi hat in bisher 591 Pflichtspielen für den FC Barcelona 519 Tore erzielt, die Tore gestern gegen Eibar waren zudem Nummer 299, 300, 301 und 302 im Camp Nou. In der Saison 2017/18 kommt Messi auf insgesamt zwölf Tore (9x Liga, 2x Champions League, 1x Supercopa) in acht Pflichtspielen.

Puyol und Xaxi

Im Ranking der Spieler mit den meisten Einsätzen für den FC Barcelona liegen nur noch Carles Puyol (593 Pflichtspiele) und Xavi Hernández (767). Sollte Messi die beiden kommenden Spiele – gegen Girona in der Liga und Sporting CP in der Champions League – bestreiten, würde er am 1. Oktober gegen UD Las Palmas sein 594. Spiel bestreiten und damit Puyol überholt haben.

Otro triunfo en el Camp Nou para seguir avanzando.Another win at the Camp Nou to continue our progress.- LIO

Gepostet von Leo Messi am Dienstag, 19. September 2017

Real Madrid: Geht Cristiano Ronaldo? – Man United und PSG im Gespräch

Als Real Madrid am späten Abend des 3. Juni einen 4:1-Erfolg im Finale der Champions League über Juventus Turin feierte und den Henkelpott in den Nachthimmel von Cardiff recken durfte, deutete nichts darauf hin, dass mit Cristiano Ronaldo ausgerechnet der wieder einmal entscheidende Mann des Tages bald Geschichte im Trikot der Königlichen sein könnte.

Doch inzwischen sieht es so aus, als wäre das Königsklassen-Finale von Cardiff Ronaldos letzter Auftritt als Real-Profi gewesen. Zunächst wurde bekannt, dass die spanische Staatsanwaltschaft gegen Ronaldo wegen Steuerhinterziehung von rund 14,7 Millionen Euro in den Jahren 2011 bis 2014 ermittelt, woraus mittlerweile eine Anklage samt erstem Gerichtstermin am 31. Juli nahe Madrid wurde. Im Zuge des Bekanntwerdens des Falles vermisste Ronaldo dem Vernehmen nach die Rückendeckung Reals und zugleich die Bereitschaft des Vereins, ein mögliches Bußgeld für seinen Star zu übernehmen.

Ronaldo kündigt Abschied an

Dass Ronaldos ewiger Rivale Lionel Messi beim FC Barcelona inzwischen rund 35 Millionen Euro netto pro Jahr verdienen soll, wohingegen Ronaldo von Real “nur“ 24 Millionen Euro erhalten soll, gilt als weiterer Grund für die Unzufriedenheit des 32 Jahre alte Portugiesen. Und Ronaldo ist es natürlich auch nicht entgangen, dass im Estadio Santiago Bernabéu gerade ihm gegenüber Unmutsbekundungen laut wurden, als es nicht richtig rund lief. Am Ende der Saison hat Ronaldo zwar mit seinen Toren in den entscheidenden Spielen der Champions League und auch einigen wichtigen Treffern auf dem Weg zu ersten Meisterschaft alle Kritiker mundtot gemacht, doch vergessen hat der amtierende Weltfußballer offenkundig nicht.

So ließ Ronaldo über seinen Berater Jorge Mendes in der “A Bola“, der größten Sportzeitung Portugals verlauten, dass seine Entscheidung, Real zu verlassen, “unumstößlich“ sei. Während weder Ronaldo noch Mendes ein Dementi abgaben, erklärte Real-Präsident Florentino Perez eher halbherzig, dass der Superstar auch kommende Saison für die Königlichen spielen werde. Die Art und Weise dieser Aussage lässt erahnen, dass die Gerüchte, Real wäre über einen Abschied Ronaldos gar nicht extrem traurig, durchaus Substanz haben könnten. Zum einen stören sich nicht wenige daran, dass Ronaldo nicht selten als wichtiger als die Mannschaft erachtet wird und zum anderen gibt es wohl auch Zweifel daran, wie lange der Portugiese sein aktuelles Leistungsvermögen noch aufrecht erhalten kann.

FC Bayern verneint Interesse

Interessenten für Ronaldo haben sich unterdessen längst in Stellung gebracht. In China und den USA könnte der Angreifer noch einmal richtig absahnen, doch sportlich wären beide Länder keine Herausforderung.

Letztlich scheinen deshalb nur zwei Optionen vorhanden zu sein, nachdem der FC Bayern München ein kolportiertes Interesse ins Reich der Fabel verwiesen hat. Zum einen Ronaldos Ex-Klub Manchester United, der mit dem von Real umgarnten Torwart David de Gea auch ein attraktives Tauschobjekt zu bieten hätte, und zum anderen Paris St. Germain. Beide Klubs könnten ein Gesamtpaket in deutlich dreistelliger Millionenhöhe wohl stemmen.