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Ronaldo vs Barça: Ein Tor von Di Stefano entfernt

Cristiano Ronaldo wird am kommenden Sonntag (6. Mai) sein 33. Duell gegen den FC Barcelona bestreiten. Gegen kein anderes Team hat der Portugiese so oft gespielt wie gegen die Katalanen.

Im Trikot von Real Madrid hat Real Madrid bisher 17 Tore gegen den Erzrivalen erzielt. Damit trennt „CR7“ nur noch ein Treffer von Alfredo Di Stéfano als bester Clásico-Torschütze von Real Madrid.

Di Stéfano 18 – 17 Cristiano Ronaldo

Mit einem Tor beim Clásico am Sonntag (Live-Stream Infos) könnte Ronaldo also mit Di Stéfano gleichziehen und zum besten Torschützen von Real Madrid in der Clásico-Geschichte werden. Um Di Stéfano zu überholen, bräuchte Ronaldo schon einen Doppelpack. Dies ist ihm gegen Barça allerdings erst zweimal gelungen.

Die 17 Clásico-Tore von Cristiano Ronaldo im Detail:

  • 2010/11, Liga, 32. Spieltag, Real Madrid 1 – 2 FC Barcelona (ein Tor)
  • 2010/11, Copa del Rey, Finale, Real Madrid 1 – 0 FC Barcelona (ein Tor)
  • 2011/12, spanischer Supercup, Rückspiel, FC Barcelona 3 – 2 Real Madrid (ein Tor)
  • 2011/12, Copa del Rey, Viertelfinale, Hinspiel, Real Madrid 1 – 2 FC Barcelona (ein Tor)
  • 2011/12, Copa del Rey, Viertelfinale, Rückspiel, FC Barcelona 2 – 2 Real Madrid (ein Tor)
  • 2011/12, Liga, 35. Spieltag, FC Barcelona 1 – 2 Real Madrid (ein Tor)
  • 2012/13, spanischer Supercup, Hinspiel, FC Barcelona 3 – 2 Real Madrid (ein Tor)
  • 2012/13, spanischer Supercup, Rückspiel, Real Madrid 2 – 1 FC Barcelona (ein Tor)
  • 2012/13, Liga, 7. Spieltag, FC Barcelona 2 – 2 Real Madrid (zwei Tore)
  • 2012/13, Copa del Rey, Halbfinale, Rückspiel, FC Barcelona 1 – 3 Real Madrid (zwei Tore)
  • 2013/14, Liga, 29. Spieltag, Real Madrid 3 – 4 FC Barcelona (ein Tor)
  • 2014/15, Liga, 9. Spieltag, Real Madrid 3 – 1 FC Barcelona (ein Tor)
  • 2014/15, Liga, 28. Spieltag, FC Barcelona 2 – 1 Real Madrid (ein Tor)
  • 2015/16, Liga, 31. Spieltag, FC Barcelona 1 – 2 Real Madrid (ein Tor)
  • 2017/18, spanischer Supercup, Hinspiel, FC Barcelona 1 – 2 Real Madrid (ein Tor)

Video: Das erste Clásico-Tor von Ronaldo

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33 Saisontore: Ronaldo überholt Messi

Cristiano Ronaldo hat nach seinem Doppelpack gegen Eibar am Wochenende (1-2 Auswärtssieg) Lionel Messi als bester Torschütze der spanischen Liga in der laufenden Saison 2017/18 überholt. In 34 Spielen kommt der fünfmalige Weltfußballer des Jahres auf nunmehr 33 Tore. Barcelonas Messi hat in 41 Spielen 32 Tore erzielt.

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Von August bis Januar hatte Cristiano Ronaldo noch gerade mal 16 Treffer auf seinem Torekonto gehabt (Messi 19), doch in den letzten Wochen hat der 33-Jährige wieder seine alte Torgefährlichkeit wieder erlangt, was sich nicht zuletzt auch in der Anzahl an Minuten widerspiegelt, die er im Durchschnitt für ein Tor benötigt: 87. Zum Vergleich: Messi benötigt in der Saison 2017/18 20 Minuten mehr für ein Tor.

Die 33 Tore von Ronaldo im Detail

Die 33 Tore von CR7 teilen sich wie folgt auf:

  • 18 LaLiga
  • 12 Champions League
  • 2 FIFA Klub-WM
  • 1 Spanischer Supercup

Dem Real-Star folgen mit Lionel Messi (32 Tore in 41 Spielen) und Luis Suárez (24 Tore in 39 Spielen) gleich zwei Spieler des Erzrivalen FC Barcelona.

Cristiano hat in den letzten sieben Spielen in Folge getroffen (insgesamt 13 Tore), in den letzten zehn Partien kommt er gar auf 17 Treffer. Seit seinem Hattrick gegen Real Sociedad am 10. Februar hat Ronaldo in jedem Spiel im Trikot von Real Madrid mindestens ein Tor erzielt.

Zidane: „Von einer anderen Galaxie“

Real-Coach Zinédine Zidane lobte Ronaldo nach dem Doppelpack in Ipurua: „Er ist anders, er ist speziell. Für mich ist er von einer anderen Galaxie. Er weiß, dass er treffen wird. Die Statistik spricht für sich und wir wissen, was er uns geben kann“.

Wie viel verdient Messi? Sein Gehalt im Detail

Am vergangenen 25. November machte der FC Barcelona die Vertragsverlängerung von Leo Messi offiziell bekannt. Doch, wie viel verdient Messi eigentlich?

Der neue Vertrag, der den Argentinier bis zum Jahr 2021 an den katalanischen Klub bindet, hat es in sich – zumindest was das Gehalt des 30-jährigen angeht. Wie das französische Portal Mediapart nämlich berichtet (und sich dabei auf durch Football Leaks veröffentlichte Dokumente bezieht), beträgt das Jahresbruttogehalt von Messi für die kommenden vier Jahre mehr als 100 Millionen Euro.

Messi verdient doppelt so viel wie Cristiano Ronaldo

Mediapart zufolge hat sich das Gehalt von Messi damit nahezu verdoppelt. Die „Pulga“ verdient ca. 50 Millionen Euro netto und damit etwa doppelt so viel wie sein Erzrivale Cristiano Ronaldo, der ja auch jüngst zugegeben hat, mit seinem Gehalt unzufrieden zu sein – verglichen natürlich mit den – neuen – Gehältern von Messi und Neymar. Der Brasilianer verdient Football Leaks zufolge 37 Millionen Euro netto pro Jahr.

Neuer Vertrag kostet den FC Barcelona mehr als 400 Millionen Euro

Für den FC Barcelona bedeutet der neue Vertrag Messi Ausgaben von mehr als 400 Millionen Euro für die kommenden vier Spielzeiten.

So setzen sich die insgesamt 417,5 Millionen Euro zusammen:

  • 71 Millionen Euro: Jahresgehalt brutto (inkl. 15% Werbeeinnahmen)
  • 63,5 Millionen Euro: Handgeld bzw. Verlängerungsprämie
  • 70 Millionen Euro: „Loyalitäts-Bonus“ (wenn der Spieler den Klub nicht vorzeitig verlässt)

macht also: 71 x 4 Jahre = 284 + 63,5 + 70 = 417,5 Millionen Euro

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Messi Bonuszahlungen

Zu diesen 417,5 Millionen Euro können noch diverse Bonuszahlungen hinzukommen, die das Jahresgehalt von Messi weiter steigen lassen würden:

+ 1,9 Millionen Euro, wenn er 60% der Saisonspiele bestreitet.
+ 12 Millionen Euro, wenn er die Champions League gewinnt.

Macht also maximal 122 Millionen Euro pro Jahr…

Zwölf Spiele, ein Tor: Cristiano Ronaldo auf dem Weg zum Negativrekord

Zwölf Spieltage sind in der Primera División 2017/18 bereits absolviert, also knapp ein Drittel, und der Rückstand von Real Madrid auf Tabellenführer FC Barcelona beträgt bereits uneinholbare zehn Punkte. Uneinholbar, weil es in der Geschichte der Liga noch keinem Team gelungen ist, einen solchen Rückstand aufzuholen, um am Ende noch Meister zu werden.

Mit ein Grund für diesen 10-Punkte-Rückstand dürfte die aktuelle Torflaute von Cristiano Ronaldo sein, der in dieser Saison 2017/18 seinen schlechtesten Ligastart seit seinem Debüt im Trikot von Real Madrid im Sommer 2009 hingelegt hat. In den bisher zwölf Spieltagen hat der Portugiese ein einziges Tor erzielt (die ersten vier Spieltage verpasste er aufgrund einer Sperre).

 

Dennoch: kein Vergleich zu den 20 Ligatoren, die er im selben Zeitraum in der Saison 2014/15 erzielt hat oder den 14 Treffern aus den Spielzeiten 2010/11 und 2011/12. Die bisher schlechteste Torstatistik in der Liga hatte CR7 in seiner ersten Saison bei den Königlichen: 2009/10 hatte er aber immerhin fünf Tore in den ersten zwölf Spieltagen erzielt – vier mehr als in der aktuellen Saison..

Video: Einziges Ligator 2017/18 von Ronaldo (vs. Getafe)

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CR7 Ligatore pro Saison (nach dem 12. Spieltag):

2009-10: 5
2010-11: 14
2011-12: 14
2012-13: 12
2013-14: 13
2014-15: 20
2015-16: 8
2016-17: 8
2017-18: 1 (720 Spielminuten)

55 Torschüsse, ein Tor

Neben der Tatsache, dass Ronaldo in 720 Spielminuten in der Liga nur einen einzigen Treffer fabriziert hat, dürfte – aus Sicht der Madrider und Ronaldo-Fans – vor allem die Effizienz des 32-Jährigen in LaLiga 2017/18 besorgniserregend sein, liegt diese doch bei mageren 1,8 Prozent. Oder anders ausgedrückt: Ronaldo hat 55 Torschüsse benötigt, um ein einziges Ligator (gegen Getafe) zu erzielen. Zum Vergleich: in der Saison 2014/15 (20 Tore in den ersten zwölf Spieltagen) lag die Effizienz bei 21,3%. In der Spielzeit 2009/10 fanden immerhin 12,3% seiner Torschüsse den Weg ins gegnerische Tor.

Sprintduell Ronaldo vs. Jaunfran (Atlético 0-0 Real Madrid, 18.11.2017)

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3,2 Tore am Ende der Saison bei gleichbleibendem Schnitt

Hochgerechnet auf 38 Spieltage bei einem Schnitt von 0,083 Toren pro Spieltag käme Cristiano Ronaldo im Mai auf sage und schreibe 3,2 Saisontore. Um mit seiner aktuellen Effizient auf die Marke von 48 Toren aus der Saison 2014/15 zu kommen, würde Ronaldo bei seiner aktuellen Quote (1 Tor aus 55 Torschüssen) 2.640 Torschüsse benötigen! 2014/15 reichtem den fünfmaligen Weltfußballer gerade mal 225 Torschüsse…

Lionel Messi: Tor Nummer 100 in Europa

Mit seinem Freistoßtor zum 2:0 gestern beim Champions-League-Gruppenspiel gegen Olympiakos Piräus (Endstand 3:1) hat Lionel Messi einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere erreicht. Das Tor, sein dritter CL-Treffer in dieser Saison 2017/18, war sein 100. Tor in einem europäischen Wettbewerb.

100 Tore in 122 Spielen

Für diese 100 Europa-Tore benötigte Messi gerade mal 122 Spiele. Von den 100 Toren erzielte der 30-jährige Argentinier alle bis auf drei in der eurpäischen Königsklasse (97 Tore in 118 Spielen). Die anderen drei Treffer machte der fünfmalige Weltfußballer des Jahres im UEFA Super Cup (drei Tore in vier Spielen).

Ronaldo 113 – 100 Messi

Messi ist damit, nach Cristiano Ronaldo, der zweite Spieler in der Geschichte, der die Marke von 100 Toren in europäischen Wettbewerben erreicht. Für seine 100 Tore benötigte Ronaldo allerdings 21 Spiele mehr, nämlich 143. Oder anders ausgedrückt: Messi benötigte 4.698 Tage (12 Jahre und 315 Tage) bis zu seinem 100. Tor in Europa, Ronaldo 5.355 Tage (14 Jahre, 241 Tage).

Top-5 der Spieler mit den meisten Toren bei europäischen Wettbewerben:

  1. Cristiano Ronaldo (Manchester United/Real Madrid) 113 Tore
  2. Lionel Messi (FC Barcelona) 100
  3. Raúl González (Real Madrid/Schalke 04) 76
  4. Filippo Inzaghi (AC Parma/Juventus Turin/AC Mailand) 70
  5. Gerd Müller (FC Bayern München) 69

fett gedruckt: Spieler noch aktiv

Viererpack gegen Eibar: Messi jagt den Rekord von Gerd Müller

Mit seinem ersten Viererpack seit über vier Jahren (am 27. Januar 2013) hat Messi beim 6:1-Sieg über SD Eibar im Rahmen des 5. Spieltags der LaLiga 2017/18  einen großen Schritt in Richtung Rekord von Gerd Müller als der Spieler mit den meisten Toren in einer der fünf großen Ligen Europas gemacht.

Jimmy Greaves überholt

Gestern erzielte Messi seine Ligatore 355 bis 358 und überholte damit Jimmy Greaves, der als Spieler von Chelsea, Tottenahm und West Ham zwischen 1957 und 1971 insgesamt 357 Tore in der englischen Liga erzielte.

Messi belegt mit seinen 358 Ligatoren in der Primera División nun auf Platz zwei, vor ihm liegt nur noch Müller, der während seiner Zeit als Spieler des FC Bayern München (1964–1979) 365 Tore in 427 Bundesligaspielen erzielte.

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1,8 Tore pro Spiel

Sollte Messi seinen Schnitt von aktuell 1,8 Ligatoren pro Spiel beibehalten, so würde er wohl noch in diesem Jahr 2017 zum Spieler mit den meisten Toren für einen Klub in einer der fünf Top-Ligen Europa (Spanien, Italien, England, Deutschland, Frankreich) werden.

Neun Tore in den ersten fünf Ligaspielen

In seinen bisher fünf Partien 2017/18 hat der 30-jährige Argentinier bisher neun Treffer erzielt. Damit hat Messi den besten Ligastart in seinen mittlerweile 14 Saisons hingelegt. Noch nie zuvor hatte der Barça-Star in den ersten fünf Spieltagen die Marke von neun Tore erreicht!

Überhaupt ist Messi erst der fünfte Spieler, der in den letzten 70 Jahren in der spanischen Primera División neun oder mehr Tore in den ersten fünf Spieltagen erzielt. Vor ihm schafften diese Marke César, Pahiño, Amancio und Cristiano Ronaldo. Der Portugiese ist übrigens der Spieler mit den meisten Toren (369), wenn man alle Top-Ligen berücksichtigt. Ronaldo, der heute Abend gegen Betis sein erstes Ligaspiel 2017/18 bestreiten wird, hat bisher 265 Tore für Real Madrid erzielt. Dazu kommen noch 84 Premier-League-Treffer aus seiner Zeit bei Manchester United.

591 Pflichtspiele für Barça

Messi hat in bisher 591 Pflichtspielen für den FC Barcelona 519 Tore erzielt, die Tore gestern gegen Eibar waren zudem Nummer 299, 300, 301 und 302 im Camp Nou. In der Saison 2017/18 kommt Messi auf insgesamt zwölf Tore (9x Liga, 2x Champions League, 1x Supercopa) in acht Pflichtspielen.

Puyol und Xaxi

Im Ranking der Spieler mit den meisten Einsätzen für den FC Barcelona liegen nur noch Carles Puyol (593 Pflichtspiele) und Xavi Hernández (767). Sollte Messi die beiden kommenden Spiele – gegen Girona in der Liga und Sporting CP in der Champions League – bestreiten, würde er am 1. Oktober gegen UD Las Palmas sein 594. Spiel bestreiten und damit Puyol überholt haben.

Otro triunfo en el Camp Nou para seguir avanzando.Another win at the Camp Nou to continue our progress.- LIO

Gepostet von Leo Messi am Dienstag, 19. September 2017

Real Madrid: Geht Cristiano Ronaldo? – Man United und PSG im Gespräch

Als Real Madrid am späten Abend des 3. Juni einen 4:1-Erfolg im Finale der Champions League über Juventus Turin feierte und den Henkelpott in den Nachthimmel von Cardiff recken durfte, deutete nichts darauf hin, dass mit Cristiano Ronaldo ausgerechnet der wieder einmal entscheidende Mann des Tages bald Geschichte im Trikot der Königlichen sein könnte.

Doch inzwischen sieht es so aus, als wäre das Königsklassen-Finale von Cardiff Ronaldos letzter Auftritt als Real-Profi gewesen. Zunächst wurde bekannt, dass die spanische Staatsanwaltschaft gegen Ronaldo wegen Steuerhinterziehung von rund 14,7 Millionen Euro in den Jahren 2011 bis 2014 ermittelt, woraus mittlerweile eine Anklage samt erstem Gerichtstermin am 31. Juli nahe Madrid wurde. Im Zuge des Bekanntwerdens des Falles vermisste Ronaldo dem Vernehmen nach die Rückendeckung Reals und zugleich die Bereitschaft des Vereins, ein mögliches Bußgeld für seinen Star zu übernehmen.

Ronaldo kündigt Abschied an

Dass Ronaldos ewiger Rivale Lionel Messi beim FC Barcelona inzwischen rund 35 Millionen Euro netto pro Jahr verdienen soll, wohingegen Ronaldo von Real “nur“ 24 Millionen Euro erhalten soll, gilt als weiterer Grund für die Unzufriedenheit des 32 Jahre alte Portugiesen. Und Ronaldo ist es natürlich auch nicht entgangen, dass im Estadio Santiago Bernabéu gerade ihm gegenüber Unmutsbekundungen laut wurden, als es nicht richtig rund lief. Am Ende der Saison hat Ronaldo zwar mit seinen Toren in den entscheidenden Spielen der Champions League und auch einigen wichtigen Treffern auf dem Weg zu ersten Meisterschaft alle Kritiker mundtot gemacht, doch vergessen hat der amtierende Weltfußballer offenkundig nicht.

So ließ Ronaldo über seinen Berater Jorge Mendes in der “A Bola“, der größten Sportzeitung Portugals verlauten, dass seine Entscheidung, Real zu verlassen, “unumstößlich“ sei. Während weder Ronaldo noch Mendes ein Dementi abgaben, erklärte Real-Präsident Florentino Perez eher halbherzig, dass der Superstar auch kommende Saison für die Königlichen spielen werde. Die Art und Weise dieser Aussage lässt erahnen, dass die Gerüchte, Real wäre über einen Abschied Ronaldos gar nicht extrem traurig, durchaus Substanz haben könnten. Zum einen stören sich nicht wenige daran, dass Ronaldo nicht selten als wichtiger als die Mannschaft erachtet wird und zum anderen gibt es wohl auch Zweifel daran, wie lange der Portugiese sein aktuelles Leistungsvermögen noch aufrecht erhalten kann.

FC Bayern verneint Interesse

Interessenten für Ronaldo haben sich unterdessen längst in Stellung gebracht. In China und den USA könnte der Angreifer noch einmal richtig absahnen, doch sportlich wären beide Länder keine Herausforderung.

Letztlich scheinen deshalb nur zwei Optionen vorhanden zu sein, nachdem der FC Bayern München ein kolportiertes Interesse ins Reich der Fabel verwiesen hat. Zum einen Ronaldos Ex-Klub Manchester United, der mit dem von Real umgarnten Torwart David de Gea auch ein attraktives Tauschobjekt zu bieten hätte, und zum anderen Paris St. Germain. Beide Klubs könnten ein Gesamtpaket in deutlich dreistelliger Millionenhöhe wohl stemmen.

Lionel Messi entscheidet den 234. Clásico – Cristiano Ronaldo eher blass

Der FC Barcelona hat das Meisterschaftsrennen in Spanien mit einem 3:2-Sieg im 234. Clásico wieder spannend gemacht. Entscheidender Mann beim Erfolg der Katalanen bei Real Madrid war Lionel Messi, der damit auch das Duell der beiden Superstars gegen Cristiano Ronaldo klar gewann.

Nach seinen fünf Toren im Viertelfinale der Champions League gegen den FC Bayern München begann Cristiano Ronaldo auffällig und hatte Pech, als bei einem harten Einsteigen von Samuel Umtiti der mögliche Elfmeterpfiff schon in der zweiten Minute ausblieb. Davon unbeeindruckt versuchte es Ronaldo in der Anfangsphase zweimal mit gefährlichen Distanzschüssen, blieb aber erfolglos und tauchte dann mehr und mehr ab. Kurz vor dem 1:2 wäre Ronaldo aber vermutlich zur Stelle gewesen, doch Marcos Asensio spielte in einer aussichtsreichen Situation einen schwachen Querpass in den Rücken des Portugiesen, der den Ball dann nicht mehr aufs Tor bekam.

Auch Messi war von Beginn an gut im Spiel und konnte bereits in der zwölften Minute von Casemiro nur per Foul gestoppt werden, das dem Brasilianer eine frühe gelbe Karte einbrachte. Zehn Minuten später wurde es für Messi nach einem Ellenbogentreffer durch Marcelo schmerzhaft. Der Argentinier blutete im Gesicht und musste mehrere Minuten behandelt werden. Messi kehrte aber mit Taschentuch im Mund zurück und ließ sich von der Verletzung nicht beeindrucken. Vielmehr traf der fünffache Weltfußballer in der 33. Minute nach Zuspiel von Ivan Rakitic und einem schnellen Dribbling gegen Daniel Carvajal zum 1:1, um kurz vor der Pause nach einer Ecke das 2:1 knapp zu verpassen.

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500. Pflichtspieltor von Messi

Messi blieb auch im zweiten Durchgang eine prägende Figur. Kurz nach Rakitic‘ Treffer zum 2:1 wurde “La Pulga“ von Sergio Ramos übel von den Beinen geholt, was dem Real-Kapitän die rote Karte einbrachte. Und als Real in Unterzahl ausgeglichen hatte, war es wiederum Messi, der zum Gegenschlag ausholte. In der letzten Aktion der Partie schloss Barças Nummer zehn einen Konter aus dem Lehrbuch zum 3:2-Siegtor ab – es war gleichzeitig Messis 500. Pflichtspieltor für den FC Barcelona und gleichzeitig der persönliche Clásico-Triumph über Cristiano Ronaldo.

Tor-Statistik 2016/17 von Messi und Ronaldo vor dem Clásico

Nur noch wenige Stunden sind es bis zum 234. Clásico zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona (heute Abend ab 20:45 Uhr), das womöglich wieder ganz im Zeichen der beiden Superstars, Cristiano Ronaldo und Lionel Messi, stehen dürfte. Der FC Barcelona hat anlässlich des Spiels heute Abend auf Twitter vier Infografiken mit interessanten Tor-Statistiken der beiden Spieler in der aktuellen Saison 2016/17 veröffentlicht. Nachfolgend möchten wir kurz auf die Zahlen eingehen. Weiter ausführlichere Statistiken findest du übrigens in unserer Infografik.

Wie viele Tore haben Ronaldo und Messi bisher erzielt?

In der laufenden Saison 2016/17 hat Cristiano Ronaldo 31 Tore für Real Madrid erzielt. Lionel Messi kommt auf 45 Saisontore im Trikot des FC Barcelona.

Für seine 31 Tore benötigte Ronaldo 38 Spiele. Das entspricht einem Schnitt von 0,8 Toren pro Spiel. Während die Mehrheit der Spieler auf diesem Planeten von so einem Tore-Schnitt nur träumen können, ist es aus Sicht von Ronaldo ein eher mittelmäßiger, zumindest im Vergleich mit sich selbst. Zuletzt blieb Ronaldo in der Saison 2010/11 unter einem Tor pro Spiel.

Leo Messi wiederum erzielte seine 45 Tore in gleich vielen Spielen. Nicht nur hat er damit seinen Schnitt von 2015/16 (0,83 Tore/Spiel) deutlich verbessert, sondern bereits jetzt schon mehr Tore erzielt, als in der gesamten letzten Saison, wo er in 49 Spielen auf gerademal 41 Tore kam. Zum achten Mal in Folge hat Messi übrigens die Barriere von 40 Saisontoren durchbrochen.

Wie wurden die Tore erzielt?

Messi ist Linksfuß und so wundert es auch nicht, dass er 38 seiner 45 Saisontore (84%) im Trikot des FC Barcelona mit dem linken Fuß erzielt hat und nur fünf mit rechts. Dazu kommen – trotz seiner eher geringen Körpergröße – immerhin zwei Kopfballtore. In dieser Disziplin ist Ronaldo mit fünf Toren (16%) deutlich erfolgreicher. Als Rechtsfuß hat der 32-Jährige 70% seiner Tore mit rechts erzielt (22), mit seinem eher schwachen linken Fuß traf er dagegen nur drei Mal in dieser Saison.

Messi kommt in dieser Saison übrigens auf vier Freistoßtore (je zwei in der Liga und im Pokal), Ronaldo hat zwei Mal per Freistoß getroffen (je ein Mal in der Liga und in der Champions League).

Die Tore von Messi und Ronaldo nach Wettbewerben

In den drei wichtigsten Wettbewerben (LaLiga, Champions League, Copa del Rey) konnte Messi jeweils mehr Tore erzielen als CR7. So kommt der Argentinier in der Liga auf 29 Tore (in 28 Spielen), während Ronaldo in 23 Spielen 19 Tore gemacht hat. In der Champions League konnte Ronaldo nach seinen fünf Toren gegen den FC Bayern im Viertelfinale aufholen und hat nun sieben Tore auf seinem Tore-Konto. Messi kommt auf elf CL-Treffer, hat aber nach dem Aus gegen Juve keine Chance mehr, seinen Vorsprung auszubauen. Ronaldo bleiben im Idealfall drei Spiele, jedoch mindestens zwei (Halbfinale gegen Atlético), um zu versuchen, Messi doch noch einzuholen.

In der Copa del Rey hat Messi vier Tore erzielt, Ronaldo lediglich eins. Messi steht mit dem FC Barcelona im Finale und kann dort diesen Vorsprung weiter ausbauen.

Ronaldo hat bei der FIFA Klub-WM im Dezember vier Treffer erzielt, Messi war einmal im spanischen Supercup im August erfolgreich.

Aus welcher Entfernung trafen Messi und Ronaldo?

In einer letzten Grafik, die der FC Barcelona heute veröffentlicht hat, werden die insgesamt 76 Tore der beiden Spieler dahingehend analysiert, ob sie innerhalb oder außerhalb des Strafraums erzielt wurden. Man sollte meinen, dass hier Ronaldo, bekannt für seine gefährlichen Distanzschüsse, mehr Tore von außerhalb des Sechzehners erzielt haben dürfte, doch die Statistik sagt was anderes. Nicht Ronaldo sondern Messi hat hier die Nase vorn. Elf der 45 Tore und damit knapp ein Viertel aller Tore erzielte der 29-Jährige von außerhalb des Strafraums. Der Portugiese kommt auf „nur“ vier Tore aus der Distanz (knapp 13%).

Ronaldo vs. Messi vor dem Clásico

Der Clásico zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona stand in der Vergangenheit nicht selten ganz im Zeichen des Duells der beiden Superstars Cristiano Ronaldo und Lionel Messi. Beim 1:1 im Hinspiel am 3. Dezember im Camp Nou waren der Portugiese und der Argentinier indes keine wirklich prägenden Figuren. Während für Barça Luis Suárez die Führung besorgte und Sergio Ramos für Real den späten Ausgleich markierte, gingen Messi und Ronaldo leer aus. Beide hatten zwar jeweils eine gute Torchance, blieben insgesamt für ihre Verhältnisse aber eher unauffällig.

Ronaldo 19 – 29 Messi

Nichtsdestotrotz wird allgemein erwartet, dass Ronaldo und Messi dem 234. Clásico am Sonntagabend im Estadio Santiago Bernabéu (Live Stream Infos) ihren Stempel aufdrücken könnten. Dabei ist die Trefferquote der beiden überragenden Fußballer des letzten Jahrzehnts in dieser Saison eher überschaubar, gemessen an den persönlichen Rekordwerten der letzten Jahre wohlgemerkt. Messis Ausbeute mit 29 Toren in 28 Einsätzen ist natürlich immer noch überragend, wird aber nicht annähernd reichen, um den Rekord von 50 Treffern aus der Saison 2011/12 zu knacken. Und für Ronaldo sind bei verletzungsbedingt nur 24 Einsätzen sogar lediglich 19 Treffer notiert und die 48 Tore aus der Saison 2014/15 damit ebenfalls in unerreichbarer Ferne.

Ronaldo: Fünf Tore gegen den FC Bayern

Messi, der in drei seiner letzten vier Liga-Spiele doppelt getroffen hat, bringt es zudem in der Champions League auf immerhin elf Treffer, ging allerdings nun im Viertelfinale gegen Juventus Turin (0:3 und 0:0) wie seine Kollegen komplett leer aus. Dagegen nutzte Ronaldo, der in der Liga dreimal in Folge nicht getroffen hat, die Königsklasse zum Aufbau von noch mehr Selbstvertrauen als ohnehin schon. Nachdem der 32-Jährige nur in den beiden ersten Gruppenspielen jeweils einmal erfolgreich war, beendete Ronaldo schon im Viertelfinal-Hinspiel beim FC Bayern München mit einem Doppelpack eine sechs Spiele währende Flaute in der Königsklasse und legte dann im Rückspiel beim 4:2-Erfolg nach Verlängerung sogar drei Treffer nach.

Die letzten Tage sprechen daher eher für Ronaldo, doch Messi spielt unter dem Strich die bessere und konstantere Saison, zumal der kleine Argentinier für seine Mannschaft längst nicht mehr nur als Torjäger, sondern auch als Spielmacher und Vorbereiter wichtig ist. Ronaldo hingegen ist weiterhin ein Abschlussspieler, der auf seine Chancen lauert, dann aber nicht viele Gelegenheiten braucht, um entscheidende Akzente zu setzen.